Chinesische Hanfpalme Trachycarpus fortunei
Artikelnummer: 8885362 9998988 122220 9999764 8886302 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Chinesische Hanfpalme - eine der winterhärtesten und am häufigsten kultivierten Palmen in Deutschland. Ihre Heimat ist China. Sie wächst recht langsam. Unter mitteleuropäischen Bedingungen kann sie bis etwa 10 m hoch werden, in der Regel erreicht sie jedoch 3–6 m Höhe und 1–2 m Breite. Kennzeichnend sind große, dunkelgrüne Fächerblätter mit bis zu 110 cm Durchmesser. Sie entspringen einem kräftigen, braun gefärbten Stamm. Die Rinde ist faserig, rau und wirkt ausgesprochen exotisch. Die Blüten sind gelb und erscheinen aus der Mitte der Krone. Die Art gehört zu den frosthärtesten Palmen, bleibt aber eine exotische Pflanze. Im Herbst und Winter muss eine Vernässung des Bodens unbedingt vermieden werden, da die Pflanze in nassem Boden abstirbt. Ideal ist eine Drainage oder eine vergleichbare Maßnahme. Für ein Stück Exotik im Garten ist diese Palme eine ausgezeichnete Wahl.
Anbau: Bevorzugt wird volle Sonne bis lichter Halbschatten an einem windgeschützten Standort, der die Wintertrocknis der Blätter begrenzt. Am besten eignet sich durchlässiger und zugleich nährstoffreicher Boden mit Drainage und einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. In schweren Lehmböden helfen ein Hochbeet und eine Beimischung von Kies, damit die Wurzeln nicht im Wasser stehen. Gießen ist nach der Pflanzung und bei langer Sommertrockenheit wichtig, eingewurzelt verträgt die Palme kurze Trockenphasen, wächst bei gleichmäßiger Feuchtigkeit aber besser. Im Frühjahr empfiehlt sich eine mäßige Düngung mit Palmendünger oder Kompost, im Sommer nur noch sparsam, damit das Gewebe bis zum Winter ausreift. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen vertrockneter unterer Blätter. Die Frosthärte gut eingewurzelter, ausgepflanzter Exemplare wird meist mit etwa -17 bis -18 °C angegeben, die Blätter können jedoch bereits bei -12 bis -14 °C Schaden nehmen, weshalb in kälteren Lagen ein Winterschutz verwendet wird. Am empfindlichsten ist der Vegetationspunkt im Herz, dem der Wechsel von Tauwetter und Frost schadet. In der Praxis werden die Blätter für den Winter zu einer Säule zusammengebunden, die Mitte wird mit trockenem, atmungsaktivem Material geschützt, die Krone bei starkem Frost mit Jute umwickelt und der Wurzelbereich gemulcht. Die Kübelkultur ist möglich, dabei wird der Kübel isoliert und im Winter nur minimal gegossen, damit der Wurzelballen nicht in nassem Zustand durchfriert. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, am besten im Frühjahr, damit sie bis zum Winter gut einwurzeln. Ausgewachsen ist mit einer Höhe von etwa 3–6 m und einer Kronenbreite von 1–2 m zu rechnen, bei der Pflanzung wird ein Abstand von etwa 1,5–2 m eingehalten.
Autor: Nikol | Revision: 17.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze & Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 400 und mehr, 500 und mehr |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Trachycarpus B: CZ-4282 C: 25/FP/0107 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Trachycarpus B: CZ-4282 C: 26/FP/0026 D: IT |
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