Chinaschilf 'Spätgrün' Miscanthus sinensis 'Spätgrün'
Artikelnummer: 3078Produktdetailbeschreibung
Chinaschilf 'Spätgrün' - ein ausdauerndes Gras aus Ostasien, das natürlicherweise an sonnigen Hängen und auf offenen Flächen vom Tiefland bis in höhere Lagen wächst. Der Sortenname 'Spätgrün' beschreibt treffend die besondere Eigenschaft, denn im Garten überzeugt diese Sorte vor allem durch das lange haltbare Laub. Sie bildet einen horstigen, nicht ausläufertreibenden Wuchs und erreicht ausgewachsen etwa 1,5–1,8 m, die Breite des Horstes liegt unter guten Bedingungen bei rund 0,8–1,0 m. Die Blätter sind linealisch, graugrün und von festerer Textur, im Herbst färben sie sich in rote bis kupferfarbene Töne. Die Blütenstände werden im Spätsommer angelegt, die Rispen aus kleinen Ährchen erscheinen über dem Laub meist von August bis Oktober und verwandeln sich nach der Reife in trockene Büschel. Diese halten sich auch nach den ersten Frösten an den Halmen und erhalten bei Raureif einen zarten, silbrigen Schimmer. Die Blüten duften nicht nennenswert, geschätzt wird das Gras jedoch für seine Bewegung im Wind und das Rascheln der trockenen Blätter im Winter. In Staudenpflanzungen bildet es einen ruhigen Hintergrund für auffällig blühende Arten und harmoniert gut mit Sonnenhut, Fetthenne, Zierlauch, Berberitzen und Schneeball, deren Herbstfärbung es zusätzlich betont. In lockerer Reihe gepflanzt dient es auch als saisonaler Sichtschutz, und die trockenen Blütenstände lassen sich für winterliche Gestecke verwenden.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger, warmer und möglichst windgeschützter Standort, an dem die Pflanze besser ausreift und zuverlässiger blüht. Der Boden sollte mittelschwer bis leicht, gut durchlässig und ausreichend humos sein. Bei der Pflanzung wird in der Regel Kompost eingearbeitet, in schweren Lehm- und Tonböden empfiehlt sich eine Drainageschicht. Optimal ist ein schwach saurer bis neutraler pH-Wert von etwa 6,0–7,0, wie Erfahrungen aus der Praxis und Empfehlungen für die Kultur im Container zeigen. Nach dem Anwachsen verträgt das Chinaschilf Trockenperioden, in den ersten beiden Jahren ist jedoch regelmäßiges Gießen von Vorteil, besonders im Sommer. Gepflanzt wird meist im Frühjahr von März bis Mai oder zu Beginn des Herbstes mit einem Abstand von 80–100 cm - je nach gewünschter Dichte des Bestandes rechnet man mit 1–2 Pflanzen pro m². Im Beet bewährt sich eine Mulchschicht, die Unkraut unterdrückt und die Wurzeln vor Temperaturschwankungen schützt. Die oberirdischen Pflanzenteile bleiben über den Winter stehen, der Rückschnitt erfolgt erst Ende des Winters oder zeitig im Frühjahr etwa 10–15 cm über dem Boden. Die Sorte ist unter mitteleuropäischen Bedingungen bis etwa -20 bis -23 °C frosthart, in kälteren und windigen Lagen empfiehlt es sich daher, trockenen Mulch an die Basis des Horstes anzuhäufeln. Krankheiten und Schädlinge treten nur ausnahmsweise auf. Auf sehr schweren und vernässten Böden kann es zu Frostschäden oder Fäulnis kommen, in trockenen, gut drainierten Beeten bleiben die Pflanzen dagegen langlebig und zuverlässig. In Gefäßen wird das Gras eher für kürzere Zeit kultiviert, das Gefäß sollte tief sein und mit hochwertigem, luftigem Substrat gefüllt werden, während der Vegetationszeit ist eine regelmäßige Düngung erforderlich. Für den Winter empfiehlt sich ein geschützter Platz oder ein teilweiser Schutz vor dem Durchfrieren.
Autor: Kristýna | Revision: 03.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Chinaschilf (Miscanthus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900102776 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160, 160-180 |
| Blütenfarbe: | Rot |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | August, September, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Miscanthus B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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