Cherimoya Annona cherimola
Artikelnummer: 129535Produktdetailbeschreibung
Cherimoya - exotischer Baum oder Strauch aus den Andenregionen Perus und Ecuadors, wo er in einem milden subtropischen Bergklima mit warmen Tagen und kühleren Nächten wächst. In der Heimat erreicht er etwa 6–9 m, im Kübel wird er meist auf rund 1,5–2,5 m gehalten und bildet eine dichtere, gut formbare Krone. Die Blätter sind wechselständig, länglich-eiförmig und unterseits fein filzig, bei kühlerer Überwinterung kann die Pflanze teilweise laubabwerfend sein. Die Blüten erscheinen einzeln oder in kleinen Gruppen am vorjährigen Holz, von Ende Frühjahr bis in den Sommer. Sie besitzen grünlich-gelbe Blütenblätter und eine typische Protogynie – zunächst ist die Blüte funktionell weiblich, später männlich. Fehlen spezialisierte Bestäuber, lässt sich der Fruchtansatz daher durch Handbestäubung am frühen Abend oft deutlich steigern. Wegen der Bestäubung empfiehlt sich dennoch die Kultur von zwei Pflanzen. Die Frucht ist eine herz- bis ovalförmige „Flasche“ mit grüner, fein höckeriger Schale. Das Fruchtfleisch ist cremig und saftig, mit einem Aroma, das an eine Mischung aus Banane, Ananas und Vanille erinnert. In der Küche eignet es sich für Desserts, Eis, Smoothies oder zum Auslöffeln. Es enthält von Natur aus Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe und bereichert so den Speiseplan. Die Samen werden nicht verzehrt.
Anbau: In unseren Breiten gelingt die Cherimoya am zuverlässigsten als Kübelpflanze oder im beheizten Gewächshaus. Ideal ist ein warmer, sonniger und windgeschützter Standort mit höherer Luftfeuchtigkeit, in der Saison von Mai bis September im Freien, im Winter an einem hellen, frostfreien Platz bei etwa 5–10 °C. Kurzzeitig werden, vor allem von ausgereiften Pflanzen, etwa –3 °C vertragen, Frost unter –4 °C kann jedoch Holz und Wurzeln schädigen. Eine ungeschützte Freilandkultur ist in normalen Wintern daher riskant. Geeignet ist ein humoses, mäßig nährstoffreiches und gut durchlässiges Substrat, idealerweise mit pH 6,5–7,6. Wichtig sind eine Drainage am Gefäßboden und eine leichte Mulchschicht für gleichmäßige Feuchtigkeit. Gegossen wird gleichmäßig und ohne Staunässe, bei schwankender Wasserversorgung können die Früchte platzen und die Wurzeln faulen. Die Düngung erfolgt vom Frühjahr bis Mitte Sommer mit Schwerpunkt auf Kalium und Spurenelementen, im Winter wird nicht gedüngt. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Auslichten der Krone und das Einkürzen langer Triebe nach dem Winter, um die Verzweigung zu fördern. Die Früchte reifen meist von Oktober bis November. Geerntet werden sie fest, sobald sich die Farbe ins Gelbgrüne verändert, und anschließend bei Zimmertemperatur nachgereift. Die Reife zeigt sich daran, dass das Fruchtfleisch unter der Schale leicht nachgibt. Für Einsteiger ist ein geräumiges Gefäß mit 30–50 l hilfreich, in dem sich Wassergaben und Überwinterung besser steuern lassen. Zu den Risiken zählen Schildläuse, Blattläuse und bei trockener Luft Spinnmilben, außerdem durch Staunässe bedingte Pilzkrankheiten wie Wurzel- und Stammgrundfäule.
Autor: Kristýna | Revision: 21.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Exotisches Obst & Gemüse |
|---|---|
| EAN: | 2284900452260 |
| Höhe: | 200-250 |
| Blütezeit: | Mai, Juli |
| Fruchtfarbe: | Grün |
| Ernte-/Reifedatum: | Oktober, November |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Annona B: CZ-4282 C: 25/FP/0047 D: NL |
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