Buntblatt 'Chameleon' Houttuynia cordata 'Chameleon'
Artikelnummer: 9999489 3130 63516 63513 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Buntblatt 'Chameleon' - eine sehr attraktive bodendeckende Pflanze, die aus Ostasien stammt und dort feuchte Waldränder, Bachufer und flache Tümpel besiedelt. Es handelt sich um eine rhizombildende Staude aus der Familie der Eidechsenschwanzgewächse (Saururaceae), die in wärmeren Regionen auch als Kräuterpflanze kultiviert wird. Die Sorte 'Chameleon' wird wegen ihres wechselhaft panaschierten Laubes geschätzt. Die Blattspreiten sind breit herzförmig und beim Austrieb gelbgrün, im Laufe des Sommers kommen eine cremefarbene Marmorierung sowie rote bis rosafarbene Töne hinzu, vor allem in sonniger Lage und im Herbst. Der Bestand erreicht meist 20–30 cm, bei ausreichender Feuchtigkeit auch etwas mehr, und breitet sich über Rhizome häufig 60–100 cm in die Breite aus. Die Blätter besitzen eine glatte Oberfläche und eine deutliche Aderung und bilden in dichterem Bestand eine geschlossene und dennoch luftige Bodendecke. Die Blütenstände sind unscheinbar, von Juni bis August erscheinen über dem Laub kleine Ähren mit gelblicher Mitte und vier weißen Hochblättern. Das Kraut ist aromatisch und verströmt beim Zerreiben einen würzigen bis „fischartigen“ Duft, der für die Art typisch ist. Im Garten dient die Pflanze als bodendeckende Staude am Teich, in feuchteren Partien im Halbschatten sowie in Gefäßen, in denen sich das Wachstum besser kontrollieren lässt. Einen schönen Kontrast bildet sie mit Farnen, Sterndolden, Funkien und Gräsern am Wasser, wo das bunte Laub wie verstreutes Licht im Grün wirkt.
Anbau: Bevorzugt wird ein Standort in voller Sonne bis Halbschatten, im Schatten fällt die Blattzeichnung ruhiger und weniger rot aus. Am besten gedeiht die Pflanze in humoser, nährstoffreicher Erde, die gleichmäßig feucht bleibt. Kurzzeitige Staunässe wird vertragen, Trockenheit dagegen schlecht. Empfohlen werden ein pH-Wert von etwa 5,5–7,0, eine Kompostgabe im Frühjahr und eine Mulchschicht, die Feuchtigkeitsschwankungen abmildert. Die Ausbreitung über Rhizome ist ausgeprägt, und der Bestand kann auch in benachbarte Beete vordringen, daher bewährt sich in kleineren Gärten eine Rhizomsperre oder die Pflanzung in ein eingegrabenes Gefäß. Gepflanzt wird von März bis Oktober, bei flächiger Pflanzung rechnet man mit Abständen von etwa 30–40 cm, also rund 7 Stk pro m². Für Gefäße empfiehlt sich ein tieferer Topf, da die Rhizome gern am Topfboden entlang „ausreißen“, außerdem ist auf regelmäßiges Gießen zu achten. Die Blütenstiele können nach der Blüte entfernt werden, trockene Pflanzenreste werden im Herbst oder zeitig im Frühjahr beseitigt, wobei der Austrieb später einsetzt als bei den meisten Stauden. Die Frosthärte wird in der Literatur mit etwa -15 bis -20 °C angegeben, die Überwinterung begünstigen eine Laubabdeckung bei Kahlfrost und ein nicht austrocknender Boden. Krankheiten treten selten auf, bei anhaltender Nässe ohne Luftaustausch kann es zu Fäulnis an den Rhizomen kommen, an jungen Blättern können sich Schnecken einfinden. Die Pflanze eignet sich daher für Orte, an denen ihre Wuchsfreude einkalkuliert ist und sich der Bestand leicht begrenzen lässt, etwa zwischen Steinen am Wasser oder unter Sträuchern mit ausreichender Feuchtigkeit.
Autor: Nikol | Revision: 30.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün, Rot, Weiß |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Houttuynia B: CZ-4282 C: 26/FP/0131 D: NL |
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