Bronzefenchel 'Purpureum' Foeniculum vulgare 'Purpureum'
Artikelnummer: 2866Produktdetailbeschreibung
Bronzefenchel 'Purpureum' - eine ältere, seit Langem kultivierte Selektion des Zierfenchels, die in Katalogen auch unter den Namen 'Rubrum' oder 'Bronze' zu finden ist. Die Pflanze bildet einen aufrechten, horstigen Wuchs und fein fadenförmige Blätter, die anfangs bronzepurpurn und später dunkel graugrün gefärbt sind. Dadurch liegt sie wie ein rauchiger Schleier über der Pflanzung und unterstreicht warme Farbkombinationen mit Sonnenhut, Schafgarbe, Ziergräsern, Dahlien oder Salbei. Die Pflanzen werden in der Regel 1,5–2,0 m hoch, in voller Kraft auch höher, und erreichen eine Breite von 0,5–1,0 m. Von Juli bis September erscheinen an langen Stielen flache Dolden kleiner gelber Blüten, die Pollen und Nektar liefern und Bienen sowie Schmetterlinge anlocken. Nach der Blüte reifen braune Doppelachänen, die reich an aromatischen ätherischen Ölen sind. Blätter und Samen duften süßlich nach Anis und werden ähnlich wie beim grünlaubigen Fenchel verwendet, etwa für Fischgerichte, Gebäck oder Kräutertees. Die Blütenstände eignen sich auch für naturnahe Sträuße: Frische Dolden wirken grafisch, nach der Reife lassen sich auch die trockenen Samenstände verwenden. Die Früchte reifen meist von August bis September, die Blätter werden für die Küche laufend von Mai bis Oktober geerntet. Bis zur vollen Größe benötigt die Pflanze in der Regel 2–5 Jahre.
Anbau: Der Standort sollte vollsonnig und möglichst windgeschützt sein. Wichtig ist ein durchlässiger Boden mit guter Drainage, da winterliche Staunässe die Lebensdauer verkürzt und der Bestand eher kurzlebig ist. Geeignet sind gewöhnliche Gartenböden von sandig bis lehmig. Schwere Tonböden werden mit Kies und organischem Material aufgelockert. Die Bodenreaktion kann breit gefächert sein, bewährt hat sich ein pH-Wert um 6–8. Gewässert wird vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit gut. Im Frühjahr wird Kompost gegeben, die Düngung erfolgt sparsam. Die trockenen Stängel werden nach der Blüte oder nach der Samenernte bodennah zurückgeschnitten. Ein Teil der Dolden bleibt mitunter für die Selbstaussaat stehen, die den Bestand zuverlässig erneuert. Ausgereifte Pflanzen sind in durchlässigem Boden bis etwa -15 °C frosthart, in winterfeuchten Lagen erneuern sie sich häufiger durch Selbstaussaat. Für die Kultur im Kübel eignet sich ein tieferes Gefäß mit mindestens 30 l Volumen und ein Winterschutz für den Wurzelballen. Mögliche Schädlinge sind Blattläuse und Schnecken, bei zu dichtem Stand kann Echter Mehltau auftreten. Der Pflanzabstand beträgt 60–80 cm, was etwa 3 Pflanzen pro m² entspricht. Für ein gleichmäßiges Beetbild bleibt Raum für die aufrechten Stängel, benachbarte Stauden werden eher niedriger gewählt, damit das feine Laub zur Geltung kommt. In der Nähe von Gemüsebeeten ist zu berücksichtigen, dass Fenchel das Wachstum einiger Arten hemmen kann und daher einen eigenen, separaten Platz bevorzugt.
Autor: Kristýna | Revision: 26.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900091681 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 140-160, 160-180, 180-200 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blattfarbe: | Grün, Rot |
| Blütezeit: | August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Foeniculum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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