Breitblättrige Segge 'Shiro' Carex siderosticha 'Shiro'
Artikelnummer: 130033Produktdetailbeschreibung
Breitblättrige Segge 'Shiro' - häufig auch unter dem japanischen Namen 'Shiro-nakafu' geführt, ist eine Sorte der ostasiatischen Segge aus Japan, die vor allem wegen ihrer auffallend breiten, weiß panaschierten Blätter kultiviert wird. Es handelt sich nicht um eine feinblättrige Segge mit Steppencharakter, sondern um eine Art mit breiterem Blatt und weicherer, unterholzartiger Wirkung, die Licht und Ruhe in die Pflanzung bringt. Die Sorte bildet einen niedrigen, dichten, langsam sich ausbreitenden Horst bis kurzen Bestand von meist 20 bis 30 cm Höhe und etwa 30 bis 45 cm Breite, unter guten Bedingungen mit der Zeit auch breiter. Die Blätter sind bandförmig und auffallend breit, beim Austrieb fast weiß bis cremeweiß mit grünen Streifen, im Sommer gehen sie in eine zartere grünweiße bis gelbgrüne Zeichnung über. Gerade die Frühjahrsfärbung ist meist am ausdrucksstärksten. Die Blütenstände erscheinen von April bis Juni, sie sind bräunlich, schlank und eher unscheinbar, der Hauptzierwert bleibt das Laub. Die Sorte eignet sich für Wegränder, Kübel, die Unterpflanzung von Laubgehölzen, feuchtere schattige Beete und für Steinpartien, wo der Boden nicht völlig austrocknet. Gut kombinieren lässt sie sich mit Funkien, Purpurglöckchen, Farnen, Elfenblumen, Kaukasus-Vergissmeinnicht oder Frühjahrszwiebelblumen. Im Garten wirkt sie klar und aufgeräumt und setzt in dunkleren Partien einen feinen Lichtakzent, ohne auf eine auffällige Blüte angewiesen zu sein.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen gedeiht diese Segge am besten im Halbschatten bis lichten Schatten, Morgensonne wird gut vertragen, pralle Mittagssonne nur bei ausreichender Feuchtigkeit. Der Boden soll humos, nährstoffreicher, gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig sein, idealerweise mit einem pH-Wert von etwa 5,5 bis 7,0. Längeres Austrocknen im Sommer führt zu vertrockneten Blattspitzen und schwächerer Färbung, winterliche Nässe erhöht dagegen das Risiko von Schäden an den Horsten. Die Pflanzung erfolgt in der Regel von März bis Mai oder von September bis Oktober. Pro m² werden etwa 7 bis 9 Pflanzen im Abstand von rund 30 bis 35 cm gesetzt, für einen schnelleren Bestandsschluss auch dichter. Die Sorte ist sommergrün bis halbimmergrün, über den Winter zieht ein Teil der Blätter ein, im Frühjahr werden beschädigte Blätter lediglich ausgekämmt oder entfernt, ein tiefer Rückschnitt ist nicht nötig. Im Kübel gedeiht sie in einem größeren Substratvolumen mit Drainage und regelmäßiger Bewässerung, im Winter empfiehlt sich ein geschützter Platz ohne längeres Durchfrieren des Wurzelballens. Die Frosthärte wird mit etwa -20 °C angegeben, an geschützten Standorten ist sie meist gut, im Kübel sowie an offenen, windigen Stellen ist ein Winterschutz vorteilhaft. Eine sparsame Düngung genügt, am besten mit Kompost oder einer schwächeren Gabe Dünger für Blattschmuckstauden. An Schädlingen können Schnecken an jungen Blättern, bei Trockenheit Spinnmilben und bei dauerhaft vernässtem Boden Wurzelfäule auftreten. Für Einsteiger ist sie eine dankbare Sorte, wo ausreichend Feuchtigkeit, humoser Boden und Schutz vor der stärksten Sonne gegeben sind.
Autor: Kristýna | Revision: 21.4. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Ziergräser |
|---|---|
| EAN: | 2284900456091 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blattfarbe: | Grün, Bunt, Weiß |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Carex B: CZ-4282 C: 26/FP/0096 D: NL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
