Brautkranz Francoa sonchifolia
Artikelnummer: 135258Produktdetailbeschreibung
Brautkranz - immergrüne Staude mit Herkunft im Süden Chiles. In der Natur wächst sie in halbschattigen, feuchteren Gebirgstälern und an den Rändern der valdivianischen Wälder, häufig auf steinigen Böden mit guter Drainage. Sie bildet eine bodennahe Rosette aus gewellten, tief gelappten Blättern mit auffälligem Endabschnitt, die Oberfläche ist leicht rau bis behaart, und im Winter behält die Rosette die Struktur des Bestandes. Ab Ende Juni oder im Juli erscheinen kräftige, unverzweigte Stiele, meist 60–80 cm hoch, mit traubigen Blütenständen aus kleinen Blüten von 1–2 cm Durchmesser. Die Blüte setzt sich bis September fort. Die Blüten sind hellrosa bis kräftig rosa, mit dunklerer Aderung oder Flecken, sodass sie wie fein bemaltes Porzellan wirken. Die blühenden Stiele behalten gut ihre Form und eignen sich daher als Schnittblume für Gebinde. Der Horst breitet sich ruhig auf eine Breite von etwa 45–60 cm aus und erreicht innerhalb von 2–5 Jahren seine volle Größe. Im Beet kommt er an den Rändern von Pflanzungen, unter Sträuchern und Rosen gut zur Geltung und harmoniert mit Storchschnabel, Purpurglöckchen oder feinen niedrigen Gräsern. Der Duft ist unauffällig, die Hauptwirkung entsteht durch die Zeichnung der Blüten und die durchscheinende Silhouette über dem Laub.
Anbau: Gewählt wird ein Standort in voller Sonne bis Halbschatten, idealerweise windgeschützt. Geeignet ist ein humoser, nährstoffreicher Boden mit mäßiger Feuchtigkeit und raschem Wasserabzug, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,0. In schweren Lehmböden wird die Drainage durch Zugabe von Kies und Kompost verbessert, da winterliche Staunässe häufiger zu Ausfällen führt als der Frost selbst. Die Pflanzung erfolgt üblicherweise von März bis Oktober, meist im Frühjahr oder zu Beginn des Herbstes. Bei Pflanzabständen von 45–50 cm werden etwa 3–5 Pflanzen pro m² gesetzt. Regelmäßiges Gießen ist vor allem während der Stielbildung wichtig, eine Mulchschicht aus Laubkompost oder feiner Rinde hält die Feuchtigkeit stabil. Eine Kompostgabe im Frühjahr fördert die Kraft der Horste, ein Stickstoffüberschuss mindert die Blüte. Das Entfernen verblühter Stiele verlängert die Zierwirkung des Bestandes. Ausgereifte Pflanzen vertragen kurzfristig etwa -10 °C und können in trockenem, durchlässigem Boden auch um -15 °C überstehen. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bewährt sich ein leichter Winterschutz sowie ein Schutz vor anhaltender Winternässe. Für die Kultur im Gefäß wird ein tieferer Topf mit Abzugsloch und Drainageschicht gewählt, das Substrat wird gleichmäßig feucht gehalten. Bei längerem Frost ohne Schnee helfen eine Beschattung gegen die Wintersonne und eine Abdeckung mit Laub. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Teilung der Horste im Frühjahr. Bei zu dichtem Stand und lang anhaltender Feuchtigkeit können Blattfleckenkrankheiten auftreten.
Autor: Nikol | Revision: 12.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch F) |
|---|---|
| EAN: | 2284900500374 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Fragaria B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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