Borstiger Schildfarn 'Plumosum' - Polystichum setiferum 'Plumosum' Polystichum setiferum 'Plumosum'
Artikelnummer: 134835Detaillierte Produktbeschreibung
Dryopteris filix-mas 'Plumosum' - eine Art, die ursprünglich aus West- und Südeuropa und den angrenzenden Gebieten Nordafrikas stammt und in freier Wildbahn in humosen Wäldern und Schluchten mit gleichmäßiger Feuchtigkeit wächst. Die als 'Plumosum' bezeichnete Gruppe von Kultivaren ist für ihr feineres, mehrfach geteiltes Laub bekannt, das sich weich bis „federartig“ anfühlt und an Spitze erinnert. 'Plumosum' bildet einen dichten Horst mit eher waagerecht angeordneten Wedeln, die normalerweise 40–50 cm hoch sind, unter guten Bedingungen bis zu etwa 60 cm, und etwa 50–60 cm breit. Die Blätter sind immergrün bis halbimmergrün, tiefgrün, mit feinen Borsten am Blattrand, die der Art ihren tschechischen Namen gaben. Zu der Gruppe 'Plumosum' gehören mehrere ähnliche Formen und bei aus Sporen vermehrten Pflanzen kann die Feinheit der Blattteilungen leicht variieren, aber ein gemeinsames Merkmal ist der weiche Eindruck und die mehrschichtige Überlappung der Blättchen. Die Wedel entfalten sich im Frühjahr aus oft fein beschuppten, aufgerollten Spiralen, und das Gewächs bildet nach und nach eine kompakte „Schale“ aus Grün. Die Sori bilden sich auf der Blattunterseite und reifen im Sommer. Im Garten fungiert sie als elegante Unterpflanzung unter Gehölzen, wo sie Funkien, Christrosen, Schaumblüten, Traubenhyazinthen und Frühlingszwiebeln gut ergänzt und mit ihrer feinen Textur auch Steinmauern und schattige Ecken aufweicht.
Kultur: Am besten gedeiht sie im Halbschatten bis Schatten und in humosem, frischem bis mäßig feuchtem, aber durchlässigem Boden, um Fäulnis der Krone im Winter zu vermeiden. Sie verträgt einen pH-Wert von etwa 5,5–7,5 und reagiert gut auf eine jährliche Mulchschicht aus Lauberde oder Kompost. Die Pflanzung erfolgt von März bis November, für einen dichten Effekt rechnet man mit etwa 5 Pflanzen pro m², also mit Abständen von ca. 40–45 cm. Die Bewässerung ist besonders nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, da sich die fein geteilten Blätter bei Trockenheit schneller zurückziehen. Gedüngt wird sparsam, meist reicht im Frühjahr eine Kompostgabe. Ende des Winters werden beschädigte, vertrocknete Wedel entfernt, damit das frische Austreiben im Frühjahr zur Geltung kommt. Im Kübel gedeiht die Pflanze in einem größeren Topf mit Drainageschicht und Windschutz, im Winter ist eine Isolierung des Kübels gegen Frost ratsam. Reife Pflanzen sind unter unseren Bedingungen in der Regel bis ca. −25 °C frosthart, junge Anpflanzungen gedeihen mit einer leichten winterlichen Mulchschicht. Als Schädlinge können Nacktschnecken auf den austreibenden Blättern auftreten, ansonsten ist die Schildlaus wenig anfällig. An Standorten mit höherer Luftfeuchtigkeit, z. B. am Teich oder im Schatten des Hauses, ist der Blattwuchs am dichtesten. Bei trockenem Wind können die Blattspitzen vertrocknen, daher sind ein windgeschützter Standort und eine Mulchschicht, die die Feuchtigkeit stabilisiert, von Vorteil. Bei länger anhaltender Staunässe können Wurzeltriebfäule auftreten, die Vorbeugung ist durch durchlässigen Boden und Drainage. In Beständen unter Gehölzen bewährt sich die Ergänzung des Substrats mit Laub, damit die Wurzeln des Farns eine eigene Humusschicht erhalten.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 05.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne |
|---|---|
| EAN: | 2284900495564 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Polystichum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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