Borstige Fichte 'Chevreloup' Picea asperata 'Chevreloup'
Artikelnummer: 126406Produktdetailbeschreibung
Borstige Fichte 'Chevreloup' - halbzwergige, immergrüne Sorte der Borstigen Fichte. Die Ausgangsart stammt aus West- und Zentralchina. Der Sortenname verweist auf Chèvreloup in Frankreich. Die Pflanze bildet einen dichten, aufrechten, kegelförmigen bis schmal pyramidalen Wuchs und wächst langsam. Ausgewachsen erreicht sie meist 1,5–2 m Höhe und 0,5–1 m Breite, je nach Boden und Platzangebot kann sie auch niedriger bleiben. Die Nadeln sind kurz, steif, spitz, blaugrün bis ausgeprägt graublau und häufig leicht spiralig um die Triebe gedreht. An älteren Pflanzen können walzenförmige Zapfen erscheinen, anfangs grün, zur Reife hell- bis mittelbraun. Die Sorte 'Chevreloup' eignet sich als Solitär für kleinere Gärten, Steingärten, Heidegärten, Kiespflanzungen und größere Kübel sowie als blauer, immergrüner Blickpunkt in Pflanzkompositionen. Gut harmoniert sie mit niedrigen Wacholdern, Zwergkiefern, Besenheide, Schneeheide, Schwingel, Thymian und Fetthenne. Die Nadeln stechen, die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt und kann beim Zerreiben einen feinen harzigen Duft verströmen.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis schwach saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Anwachsen verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, längere Dürreperioden führen jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C, in normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen im Kübel überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingelassenem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Längenwachstum der Triebe unterstützt. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 22.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 150-200 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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