Blutweiderich - Lythrum salicaria Lythrum salicaria

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Eine zuverlässige, feuchtigkeitsliebende Staude für Ufer von Teichen und Beete mit schwereren, lange feuchten Böden. Der Blutweiderich bildet feste, vierkantige Stängel mit dichten Blütenähren in Purpur von Juni bis September, erreicht ausgewachsen eine Höhe von 1,2–1,5 m und eine Breite von 0,4–0,6 m. Er gedeiht in voller Sonne, verträgt einen pH-Wert von etwa 6,0–7,5 und ist nach dem Einwurzeln auch bei leichter sommerlicher Trockenheit problemlos. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Kompost, die die Feuchtigkeit stabilisiert, ist gut geeignet. Die Blütenstände eignen sich auch zum Schnitt und gehören zu den häufigen Nektarquellen für Bienen und Schmetterlinge.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Weidenröschen - eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Weidenröschen, die natürlich in Europa, Nordafrika und in der gemäßigten Zone Asiens auf feuchten Wiesen, in Gräben und an den Rändern von Tümpeln wächst. Sie bildet einen Horst mit vielen Stängeln, die im Querschnitt auffallend vierkantig sind und leicht rötlich sein können. Die Blätter sind schmal lanzettlich, meist gegenständig oder in Quirlen zu dritt, auf der Unterseite fein behaart. Von Juni bis September trägt sie dichte endständige Ähren mit kleinen, sechszackigen Blüten in Rosatönen bis Purpur. Der Blütenstand ist 15–25 cm lang und blüht im warmen Sommer allmählich von unten nach oben auf. Die Pflanze ist sehr bienenfreundlich und passt gut in natürliche Pflanzungen mit Mädesüß, sibirischen Schwertlilien oder Seggen. Traditionell wurden die blühende Kraut und der Wurzelstock wegen ihres hohen Gerbstoffgehalts gesammelt, die Anwendung findet heute eher in Kräutermischungen statt. Blühende Ähren verwandeln sich nach der Bestäubung in kleine Kapseln mit Samen, die sich leicht durch Wasser verbreiten, weshalb sie in Zierpflanzungen oft im Rahmen des Horstes gehalten wird. In Nordamerika gilt die Art als invasiv, in der tschechischen Landschaft ist sie hingegen ein ursprünglicher Bestandteil von Feuchtgebieten. Ihre aufrechten Stängel bilden kräftige buschige Horste, die zur Attraktivität der Pflanze beitragen. Sie wird häufig als Zierpflanze an Wasserflächen, in Feuchtgebieten oder in feuchten Gartenbereichen gepflanzt. Sie ist auch beliebt für ihre Blütenstände in Staudenbeeten.

Anbau: Der Standort bevorzugt volle Sonne, im Halbschatten werden die Stängel länger und der Blütenstand lichter. Der Boden eignet sich als lehmig bis tonig, dauerhaft feucht, an Teichen auch in flachen Uferzonen, mit guter Humusversorgung. Der Boden-pH-Wert kann sauer bis leicht alkalisch sein, praktisch bewährt sich ein pH-Wert von 6,0–7,5. Jungpflanzen in Containern werden üblicherweise von März bis Oktober gepflanzt, bei dauerhafter Vernässung wurzeln sie im Frühjahr besser an. Ausgewachsen erreicht die Pflanze eine Höhe von etwa 1,2–1,5 m und eine Breite von 0,4–0,6 m; die Abstände zwischen den Pflanzen werden auf etwa 45–60 cm gewählt, also etwa 4 Stück pro m². Die Bewässerung ist besonders in der ersten Saison wichtig, später verträgt sie auch kurze Trockenperioden, wenn die Wurzeln die feuchtere Schicht erreichen. Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr fördert die Bildung von Stängeln; im Topf eignet sich ein schwereres Substrat mit Lehmanteil und einer Drainageschicht. Nach der Blüte wird Selbstaussaat oft durch Entfernen der verblühten Blütenstände begrenzt. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Horste wird mit etwa -37 °C angegeben; unter normalen Bedingungen überwintert sie ohne Schutz. Im Winter können nur dauerhaft vernässte Behälter mit durchgefrorenem Ballen schädlich sein. Für ein ruhigeres Wachstum in kleineren Gärten werden manchmal Kultivare oder die verwandte Zottelweide (Epilobium hirsutum) gewählt, die eine luftigere Blüte hat und sich weniger aussät. Im Frühjahr werden trockene Stängel nach dem Austrieb entfernt, damit die Horste schneller neu austreiben. Hohe Pflanzen an offenen Standorten schätzen Windschutz oder Halt von benachbarten Stauden, zum Beispiel von Chinaschilf. Gelegentlich treten Blattläuse an jungen Triebspitzen und Schnecken in Uferbepflanzungen auf.

Autor: Kristýna | Überarbeitet: 02.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch L)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 80-100, 100 und mehr
Blütenfarbe: Rosa, lila
Blütezeit: Juni, Juli, August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lythrum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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