Blutweiderich 'Robert' - Lythrum salicaria 'Robert' Lythrum salicaria 'Robert'
Artikelnummer: 4980Detaillierte Produktbeschreibung
Blut-Weiderich 'Robert' - eine ausgewählte Sorte der feuchtigkeitsliebenden Staude aus der Familie der Weiderichgewächse, die natürlicherweise in Feuchtgebieten und an Wasserläufen Eurasiens wächst. 'Robert' bildet einen regelmäßigen Horst mit festen, vierkantigen Stängeln und schmal lanzettlichen Blättern, die auf der Unterseite fein filzig sind. Von Ende Juni bis in den August erscheinen an den Stängelspitzen rosa, sternförmig angeordnete Blüten in ährenförmigen Trauben von etwa 12–20 cm Länge. Die Blüten liefern Pollen und Nektar und wirken im Garten als natürlicher Magnet für Bestäuber. In der Komposition passt er gut zu Schwertlilien, Mädesüß, Kriechender Günsel oder Ziergräsern, die seinen vertikalen Rhythmus betonen. Die Blätter vergilben im Herbst und die gesamten oberirdischen Teile ziehen sich zurück, sodass die Struktur der umliegenden Stauden den Raum übernimmt. Die Blüte verströmt keinen ausgeprägten Duft, aber zur Blütezeit ist ein zarter Honigton wahrnehmbar, der durch die vielen Insekten noch betont wird. Im Gegensatz zur schlankeren Art Lythrum virgatum wirkt 'Robert' voller und der Blütenstand ist dichter. Er ist ideal für die Pflanzung an Wasserflächen, in feuchten Gartenbereichen oder als Teil von Staudenbeeten. Seine violetten Blüten verleihen dem Garten ein einzigartiges visuelles Element. In Staudenbeeten wird er oft mit Taglilien oder blau blühenden Katzenminzen für einen klaren Farbkontrast kombiniert.
Anbau: Er gedeiht am besten in voller Sonne, im Halbschatten verlängern sich die Internodien und der Horst verliert an Kompaktheit. Der Boden kann lehmig oder tonig sein, wichtig ist die Feuchtigkeitsversorgung, idealerweise frisch bis nass, an Teichrändern auch in leicht staunassen Beeten. Die Bodenreaktion ist tolerant von sauer bis alkalisch, in der Praxis bewährt sich ein pH-Wert von 6,0–7,5. Jungpflanzen in Containern werden von März bis Oktober gepflanzt, im heißen Sommer verbessert regelmäßiges Gießen das Anwachsen. Ein ausgewachsener Horst erreicht eine Höhe von 0,7–0,9 m und eine Breite von 0,4–0,6 m, die Abstände werden mit 45–50 cm gewählt, also etwa 4–5 Pflanzen pro m². Im Frühjahr wird Kompost oder ein langsam wirkender Dünger zugegeben, in Gefäßen ist ein schwereres Substrat mit Lehmanteil und Drainage geeignet. Nach der Blüte wird oft die Selbstaussaat durch Abschneiden der verblühten Ähren begrenzt. Die Frosthärte wird mit etwa -40 °C angegeben, in der Tschechischen Republik überwintert sie ohne Winterschutz, im Kübel lohnt es sich, den Ballen vor dem vollständigen Durchfrieren und Austrocknen zu schützen. Von den Schädlingen treten gelegentlich Blattläuse an jungen Trieben auf. Hoher Grundwasserspiegel ist kein Problem, im Gegenteil, auf trockenen sandigen Böden ist häufigeres Gießen erforderlich. Mulch aus Kompost oder Hackschnitzeln stabilisiert die Bodentemperatur und reduziert Feuchtigkeitsschwankungen. Für Sträuße werden die Stiele geschnitten, wenn sich das untere Drittel der Blüten öffnet, und blühen dann in der Vase nach. Nach der Hauptblüte kann eine kürzere Nachblüte folgen, wenn die verblühten Blütenstände laufend entfernt werden. Bei langer Trockenheit können die Blätter von unten vertrocknen, was sich nach Wiederherstellung der Feuchtigkeit normalerweise normalisiert.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 02.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | 2284900164071 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blütenfarbe: | Rosa, lila |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lythrum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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