Blutrotes Fingerkraut Potentilla atrosanguinea

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Das Blutrote Fingerkraut bringt samtiges Rot ins sommerliche Beet. Der ungewöhnliche, satte Farbton der Blüten zeigt sich von Juni bis September. Die Pflanze bildet einen horstigen, leicht ausladenden Wuchs von etwa 45–75 cm Höhe und 30–60 cm Breite mit dreizähligen Blättern. Sie gedeiht in der Sonne wie im lichten Halbschatten in durchlässigem, mäßig nährstoffreichem Boden und verträgt nach dem Einwachsen auch kürzere Trockenphasen. Im Vergleich zu den üblichen gelb blühenden Fingerkräutern wirkt sie farblich ausdrucksstärker, bleibt dabei anspruchslos und bienenfreundlich. In Pflanzungen bewährt sie sich mit Salbei, Schafgarbe, Storchschnabel, Katzenminze und Schwingel.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Blutrotes Fingerkraut - syn. Himalaya-Fingerkraut. Die Art stammt von den Berghängen des Himalaya und Tibets, wo sie an sonnigen, gut drainierten Standorten mit kühleren Sommern wächst. Im Garten bildet sie einen horstigen Bestand aus dünneren, kräftig aufsteigenden Stielen und handförmig geteilten, dreizähligen Blättern mit feiner Behaarung, die bei Trockenheit leicht ergrauen. Von Juni bis September erscheinen an den Triebspitzen offene Blütenstände mit schalenförmigen Blüten von etwa 2–3 cm Durchmesser. Die Blütenblätter zeigen einen dunklen weinroten bis tiefroten Ton, der neben graulaubigen Stauden und Gräsern gut zur Geltung kommt. Ausgewachsen erreicht die Pflanze meist 45–75 cm Höhe und 30–60 cm Breite, je nach Feuchtigkeit und Wurzelkonkurrenz. Geschätzt wird sie auch als Bienenweide, da sie Pollen und Nektar zu einer Zeit liefert, in der ein Teil der Stauden bereits verblüht. In Pflanzungen bewährt sie sich mit Salbei, Schafgarbe, Storchschnabel, Katzenminze und Schwingel oder als farbiger Akzent in naturnahen Pflanzungen. Im Handel finden sich mitunter verwandte oder hybride Pflanzen ähnlichen Aussehens, daher empfiehlt es sich, auf den gesicherten botanischen Namen zu achten.

Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne, wo sie die meisten Blüten bildet, verträgt aber auch lichten Halbschatten. Geeignet ist durchlässiger, mäßig nährstoffreicher Gartenboden von sandig bis lehmig mit einem pH-Wert von etwa 6–8. In schwerem, vernässtem Boden leiden die Wurzeln im Frühjahr nach dem Winter, daher empfiehlt sich eine gute Drainage. Nach der Pflanzung von März bis Oktober benötigen junge Pflanzen regelmäßigere Wassergaben, später vertragen sie sommerliche Trockenphasen gut und brauchen keine intensive Bewässerung. Im Frühjahr genügt eine dünne Schicht Kompost oder eine mäßige Gabe Blühpflanzendünger, die die Bildung junger Triebe fördert. Der Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr, dabei werden alte und erfrorene Triebe entfernt und die Pflanze leicht eingekürzt, alle paar Jahre lässt sich ein Teil der älteren Triebe kräftiger verjüngen. Für eine niedrige Einfassung wählt man einen Pflanzabstand von etwa 0,5–0,7 m, bei flächiger, bodendeckender Pflanzung rund 3–4 Pflanzen pro m². Mit einer Frosthärte bis etwa −34 °C überwintert die Pflanze in allen Regionen zuverlässig, sie wird meist kaum von Krankheiten und Schädlingen befallen, gelegentlich können an vernässten Standorten Blattläuse oder Echter Mehltau auftreten.

Autor: Kristýna | Revision: 05.02. 2026 

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fingerstrauch (Potentilla)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60, 60-80
Blütenfarbe: Rot, Wein
Blütezeit: Juni, Juli, August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Potentilla B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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