Blutroter Storchschnabel var. striatum Geranium sanguineum var. striatum
Artikelnummer: 2969Produktdetailbeschreibung
Blutroter Storchschnabel var. striatum - die Art ist in Europa verbreitet und reicht bis nach Kleinasien. In der Natur wächst sie an trockenen, grasigen Hängen, auf Schotter und Felsen, häufig auf Kalkgestein, wo sie niedrige Teppiche bildet. Die Form var. striatum wird im Garten wegen ihrer Blüten mit auffälliger Zeichnung geschätzt und gilt als Auslese britischer Herkunft. Die Pflanze bildet einen niederliegenden bis polsterartigen Bestand, meist 15–25 cm hoch, mit schmal gelappten, dunkelgrünen Blättern. Im Herbst färbt sich das Laub oft in Rot- und Bronzetöne. Von Mai bis Juli erscheinen über dem Laub etwa 4 cm breite Blüten in Hellila bis Rosa mit dunkleren rosa Adern, welche die Zeichnung der Kronblätter betonen. Nach der Blüte bilden sich die typischen „schnabelförmigen“ Früchte, der Bestand bleibt jedoch in der Regel kompakt und wirkt nicht invasiv. Die Staude ist dornenlos, und ihre Blüten werden gern von Bienen und Schmetterlingen besucht, weshalb sie sich auch für naturnahe Pflanzungen eignet. Im Garten bewährt sie sich als Unterpflanzung von Rosen, Sträuchern und licht stehenden Bäumen, an Wegrändern sowie in Kiesbeeten, wo sie leicht über die Beeteinfassung fallen kann. In einigen Katalogen wird sie zudem mit dem RHS Award of Garden Merit geführt, was ihre Zuverlässigkeit in der Gartenpraxis widerspiegelt. Sie zeichnet sich durch raschen Wuchs, hervorragende Bodenbedeckung und eine lange, ausdauernde Blüte aus. Die Pflanze ist sehr anspruchslos und auch für Einsteiger problemlos zu kultivieren.
Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in der Sonne bis im Halbschatten, in heißen Lagen sind leichter Mittagsschatten und ein geschützter Standort von Vorteil. Geeignet ist ein humoser, aber durchlässiger Boden mit guter Drainage, in schweren Lehmböden hat sich eine Beimischung von Kies bewährt. Der empfohlene pH-Wert liegt im schwach sauren bis neutralen Bereich, etwa bei 6,0–7,2. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im September und Oktober. Die Blüte erscheint bei den meisten Storchschnäbeln von Mai bis Juli, remontierende Sorten blühen in kleineren Schüben bis in den September nach. Gießen ist nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit wichtig, nach dem Einwurzeln ist der Storchschnabel in der Regel unempfindlich gegenüber Trockenphasen. Die Düngung fällt maßvoll aus, im Frühjahr genügen Kompost oder ein ausgewogener Dünger, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert das Auseinanderfallen der Triebe. Nach dem Hauptflor empfiehlt sich häufig ein Rückschnitt des Laubes auf 5–10 cm, der den Neuaustrieb anregt und die Blüte verlängern kann. Eine Mulchschicht aus Kompost oder feinem Kies hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und unterdrückt Unkraut, an Standorten mit Gefahr von Winternässe ist eine Kiesschicht vorzuziehen. Im Kübel erfolgt die Kultur in hochwertigem Substrat mit Drainageschicht, gegossen wird regelmäßiger, und überschüssiges Wasser muss rasch abfließen können. Die Pflanzabstände richten sich nach der Wuchsstärke: niedrige Arten 25–30 cm, mittelhohe 35–45 cm, kräftige 50–60 cm. Die Frosthärte der meisten Garten-Storchschnäbel liegt etwa zwischen -28 und -34 °C, empfindlichere Arten benötigen einen trockeneren Winterstand. In der Praxis empfiehlt es sich, im ersten Jahr die Durchfeuchtung des Wurzelballens im Auge zu behalten und beschädigte Blätter zu entfernen. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken und Blattläuse. In Kübeln kommt gelegentlich der Dickmaulrüssler vor, vorbeugend hilft eine Kontrolle der Wurzeln beim Umtopfen.
Autor: Kristýna | Revision: 27.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch G) |
|---|---|
| EAN: | 2284900076770 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Geranium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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