Blaustrahlhafer Helictotrichon sempervirens

Artikelnummer: 3047
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Blaustrahlhafer ist ein horstbildendes Ziergras aus der Familie der Süßgräser. Er stammt von trockenen, steinigen Hängen und Bergwiesen Südwest- und Mitteleuropas. Im Garten bildet er einen dichten, kugeligen Horst aus schmalen, steifen Blättern in Graublau bis Stahlblau, meist 50–70 cm hoch und 60–80 cm breit. Im Juni bis Juli erheben sich über dem Laub aufrechte Halme mit offenen Rispen, in der Blüte 90–120 cm hoch. Die anfangs cremefarbenen Blütenstände reifen strohgelb aus und werden oft über den Winter stehen gelassen oder für Trockensträuße verwendet. Im Vergleich zu Festuca glauca wirkt er mächtiger und eignet sich für Kiesbeete, Steingärten und moderne Pflanzungen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Blaustrahlhafer - horstbildendes Ziergras aus der Familie der Süßgräser. Er stammt von trockenen, steinigen Hängen und Bergwiesen Südwest- und Mitteleuropas, wo rascher Wasserabzug und gute Luftzirkulation entscheidend sind. Im Garten bildet er einen dichten, kugeligen Horst aus schmalen, steifen Blättern in Graublau bis Stahlblau, meist 50–70 cm hoch und 60–80 cm breit. Die Blätter sind schmal, etwa 3–8 mm breit und deutlich zugespitzt, sodass die Pflanze auch ohne Blüte architektonisch wirkt. In milden Wintern bleibt der Horst halbimmergrün und behält seinen bläulichen Ton auch in der Zeit, in der sommergrüne Stauden fehlen. Von Juni bis Juli wachsen über dem Laub aufrechte Halme mit offenen Rispen kleiner Ährchen, die Gesamthöhe in der Blüte beträgt 90–120 cm. Die Blütenstände sind anfangs cremefarben und gehen beim Ausreifen in Strohgelb über, sie werden oft über den Winter als Struktur stehen gelassen und lassen sich für Trockensträuße verwenden. Im Vergleich zum Blauschwingel (Festuca glauca) ist der Blaustrahlhafer deutlich mächtiger und kommt in Gruppen wie auch als Solitär in Kiesbeeten, Steingärten und modernen Pflanzungen besser zur Geltung.

Anbau: Bewährt haben sich volle Sonne und ein luftiger Standort, an dem die Blätter nach Regen rasch abtrocknen. Geeignet ist ein leichter, sandiger oder kiesiger Boden mit schnellem Wasserabzug, auf schweren Tonböden und an im Winter nassen Stellen drohen Herzfäule und Rostbefall. Die Bodenreaktion ist idealerweise neutral bis leicht alkalisch, etwa pH 6,5–8. Gewässert wird vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, nach dem Einwurzeln werden kurze Trockenperioden vertragen. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine kleine Menge reifer Kompost oder ein Langzeitdünger mit geringerem Stickstoffanteil. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, empfehlenswert sind das Auskämmen im Frühjahr und das Entfernen verblühter Halme, gegebenenfalls die Teilung älterer Horste nach 3–5 Jahren. Gepflanzt wird von März bis Oktober im Abstand von etwa 40–50 cm, was rund 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. An windigen Standorten legt sich das Gras meist nicht um, was bei Pflanzungen entlang von Wegen und in Hochbeeten praktisch ist. Unter mitteleuropäischen Bedingungen liegt die Frosthärte bei etwa -28 °C, ein größeres Risiko als Frost stellen Winternässe und verdichteter Boden ohne Drainage dar. Mineralischer Mulch aus Splitt oder Kies hilft, den Wurzelhals trocken zu halten, während eine dicke organische Schicht Wasser speichern kann. In Gefäßen wird ein Substrat mit höherem Mineralanteil und zuverlässiger Drainage verwendet. 

Autor: Nikol | Revision: 26.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Sonstige Ziergräser
EAN: 2284900076879
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 100 und mehr
Blattfarbe: Grün, Blau
Blütezeit: Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Helictotrichon B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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