Blaustrahlhafer 'Saphirsprudel' Helictotrichon sempervirens 'Saphirsprudel'

Artikelnummer: 11236
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Blaustrahlhafer 'Saphirsprudel' ist ein horstbildendes Ziergras. Es gehört zur Familie der Süßgräser und stammt von trockenen, steinigen Hängen und Bergwiesen Mitteleuropas. Es bildet einen kompakten Horst von 50–60 cm × 50–60 cm aus schmalen, steifen, stahl- bis silberblauen Blättern mit scharfer Spitze, der in milden Wintern halbimmergrün bleibt. Von Juni bis August erscheinen luftige Rispen an 90–110 cm hohen Halmen, anfangs cremefarben, später strohgelb bis hellbraun, die oft über den Winter stehen bleiben. Besonders gut kommt die Sorte in Kiesbeeten zur Geltung, sie harmoniert mit Lavendel, Perowskie und niedrigen Nadelgehölzen und wirkt kräftiger als Festuca glauca.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Blaustrahlhafer 'Saphirsprudel' - horstbildendes Ziergras aus der Familie der Süßgräser. In der Natur wächst es auf trockenen, steinigen Hängen und Bergwiesen Südwest- und Mitteleuropas, wo ein rascher Wasserabzug und eine gute Luftzirkulation entscheidend sind. Die Sorte 'Saphirsprudel' wird wegen ihres ausgeprägt stahl- bis silberblauen Laubs und ihres kompakten, gleichmäßigen Wuchses geschätzt. Sie bildet einen dichten, nahezu kugeligen Horst, meist 50–60 cm hoch und 50–60 cm breit, aus schmalen, steifen Blättern mit scharfer Spitze. In milden Wintern bleibt der Horst halbimmergrün und bewahrt seinen bläulichen Ton auch in der Zeit ohne laubtragende Stauden. Von Juni bis August erheben sich über dem Laub aufrechte Halme mit offenen Rispen aus kleinen Ährchen, meist 90–110 cm hoch. Die Blütenstände sind anfangs cremefarben, reifen später strohgelb bis hellbraun ab und bleiben wegen ihrer feinen Struktur oft über den Winter stehen. In Pflanzungen eignet sich das Gras als Solitär wie auch in Gruppen und harmoniert gut mit Lavendel, Perowskie, Salbei, Fetthenne und niedrigen Nadelgehölzen. Im Vergleich zu Festuca glauca wirkt es kräftiger, hat längere Blätter und bildet einen stabileren Horst, der im Beet als kühler Akzent wahrgenommen wird.

Anbau: Bewährt hat sich ein vollsonniger, luftiger Standort, an dem das Laub nach Regen rasch abtrocknet. Geeignet ist ein leichter, sandiger oder kiesiger Boden mit schnellem Wasserabzug, auf schweren Lehmböden und an im Winter nassen Stellen drohen Herzfäule und Rostbefall. Am besten gedeiht die Pflanze bei neutraler bis leicht alkalischer Bodenreaktion von etwa pH 6,5–8. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und bei langer Trockenheit, nach dem Einwurzeln werden kurze Trockenperioden vertragen. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine kleine Menge reifer Kompost oder ein langsam wirkender Dünger mit geringerem Stickstoffanteil. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, empfehlenswert sind das Durchkämmen im Frühjahr und das Entfernen verblühter Halme, ältere Horste können nach 3–5 Jahren geteilt werden. Gepflanzt wird von März bis Oktober mit einem Abstand von etwa 40–50 cm, was rund 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. An windigen Standorten fällt das Gras meist nicht auseinander, was bei Pflanzungen entlang von Wegen und in Hochbeeten praktisch ist. Unter mitteleuropäischen Bedingungen liegt die Frosthärte bei etwa -28 °C, ein größeres Risiko als Frost sind Winternässe und verdichteter Boden ohne Drainage. Eine mineralische Mulchschicht aus Splitt oder Kies hilft, den Wurzelhals trocken zu halten, während eine dicke organische Schicht Wasser speichern kann. Im Kübel empfiehlt sich ein Substrat mit hohem mineralischem Anteil und zuverlässiger Drainage. 

Autor: Nikol | Revision: 26.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Sonstige Ziergräser
EAN: 2284900144677
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Helictotrichon B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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