Blaufrüchtiger Schneeball 'Lisarose'® Viburnum tinus 'Lisarose'
Artikelnummer: 129457 129459 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Schwarzer Holunder 'Lisarose'® - syn. Lorbeer-Schneeball. Ein geschützter, immergrüner Kultivar, der in Frankreich als farbintensivere Mutation der ursprünglichen mediterranen Art gezüchtet wurde. Dieser Laubstrauch zeichnet sich durch einen dichten, aufrechten und natürlich abgerundeten Habitus aus. In der ausgewachsenen Form erreicht er eine Höhe von 1,2 bis 1,8 Metern bei ähnlicher Breite, was ihn zu den mittelgroßen Gehölzen zählt. Die Blätter sind gegenständig, eiförmig-elliptisch, 6 bis 8 cm lang, ganzrandig und fest. Die Blattoberseite ist satt dunkelgrün und glänzend, die Unterseite ist heller. Den größten Zierwert haben die Blütenstände, die sich bereits im Herbst an den Triebspitzen bilden. Die Knospen haben eine auffällige karminrote bis tiefrosa Farbe und öffnen sich im Verlauf eines milden Winters, meist von Januar bis April, zu kleinen, fünfzähligen, reinweißen Blüten. Die Blüten sind in flachen Trugdolden mit einem Durchmesser von 7 bis 10 cm angeordnet und verströmen einen zarten, süßen Duft. Nach der Bestäubung erscheinen kleine, eiförmige, metallisch-blaue Steinfrüchte, die später schwarz ausreifen. Die Früchte sind für Menschen nicht essbar, dienen jedoch als Nahrung für Vögel. In der Gartenarchitektur wird der Kultivar als Unterpflanzung höherer Gruppen, als vorgestellter Solitär oder für immergrüne niedrige Hecken verwendet, wobei die Pflanzen in einem Abstand von 0,6 bis 0,8 Metern gesetzt werden. Sehr populär ist die Kultur in großzügigen, mobilen Containern auf Balkonen und geschützten Innenhöfen.
Kultivierung: Am besten gedeiht sie an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, geschützt vor kalten Winden. Sie bevorzugt durchlässigen, humosen Boden, idealerweise leicht sauer bis neutral (pH 5,5–7,0). Sie verträgt keine schweren, dauerhaft staunassen Böden. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Laub ist ratsam, besonders in kälteren Regionen, da sie die Wurzeln vor Frost schützt. Die Bewässerung ist vor allem nach der Pflanzung und während Trockenperioden wichtig. Nach dem Einwurzeln ist der Lorbeerschneeball mäßig trockenheitsresistent, aber langanhaltende Trockenheit kann die Blüte negativ beeinflussen. Gedüngt wird sparsam – im Frühjahr reichen Kompost oder ein leichtes Düngemittel für immergrüne Sträucher aus. Die Frosthärte des Lorbeerschneeballs ist begrenzt – üblicherweise verträgt er Temperaturen um –10 bis –15 °C. In kälteren Regionen Mitteleuropas wird er daher nur an geschützten Standorten oder in Kübeln mit Überwinterungsmöglichkeit angebaut. Bei stärkeren Frösten können Blätter und Triebe erfrieren, aber der Strauch treibt oft wieder aus. Der Lorbeerschneeball ist im Allgemeinen recht widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge; Probleme können bei Staunässe oder schlechter Luftzirkulation auftreten. Unter Stress kann er von Blattläusen oder Schildläusen befallen werden. Er verträgt Rückschnitt gut und dieser wird nach der Blüte oder im Frühjahr durchgeführt. Er kann zu einem dichten Strauch oder einer niedrigen Hecke geformt und erhalten werden. Stärkere Rückschnitte verträgt er problemlos.
Autor: Kristýna | Revision: 02.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schneeball (Viburnum) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Viburnum B: CZ-4282 C: 25/FP/0134 D: NL |
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