Blaues Pfeifengras - Molinia caerulea Molinia caerulea
Artikelnummer: 9999525 35934 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Blauschwingel - eine europäische Art von horstbildendem, ausdauerndem Gras aus der Familie der Süßgräser, das natürlich von Tiefland bis zu den Bergen auf feuchten Wiesen, Mooren, Heideflächen und an Waldrändern verbreitet ist. In der tschechischen Natur ist es ein typischer Bestandteil von Gemeinschaften auf sauren bis neutralen Böden mit schwankendem Wasserstand. Im Garten bildet es einen dichten Horst aus schmalen Blättern, meist 0,4–0,7 m hoch und 0,4–0,6 m breit, aus dem von Juni bis September Halme mit einer offenen Rispe kleiner Ährchen wachsen. Die Ährchen haben einen dunkelvioletten Farbton, verblassen allmählich zu Beige und wirken im Herbstlicht wie ein feiner Nebel über dem Beet. Blätter und Halme färben sich im Herbst gelb bis golden und ziehen sich später zurück. Die Pflanze ist weder dornig noch giftig. In der Komposition wird er in Gruppen, im Rhythmus der Wiederholung in langen Beeten und in Wiesenpflanzungen eingesetzt, wo er sich gut mit Blutweiderich, Wiesensalbei, Sonnenhut, Fetthenne oder Zwiebelblumen ergänzt, die das Frühlingslicht nutzen.
Anbau: Unter unseren Bedingungen erweist es sich als horstbildendes, langlebiges Ziergras für sonnige bis halbschattige Standorte und Standorte mit leichtem Windschutz. Sie gedeiht am besten in humusreichem, mäßig nährstoffreichem Boden, der stets leicht feucht, aber durchlässig ist. Auf schwereren Lehmböden sind Drainage und Auflockerung mit Kies oft von Vorteil. Der empfohlene pH-Wert liegt im sauren bis neutralen Bereich. Die Bewässerung erfolgt vor allem nach dem Einpflanzen und in trockenen Sommern. Nach der Anwurzelung verträgt die Pflanze kurze Trockenperioden, jedoch beeinträchtigt längeres Austrocknen in voller Sonne das Laub- und Stängelwachstum. Die Düngung erfolgt sparsam; im Frühjahr genügt in der Regel Kompost oder eine kleine Dosis langsam löslichen Düngers. Im Spätwinter bis Frühjahr (Februar–März) werden trockene Blätter und die letztjährigen Rispen bodennah abgeschnitten, um die neuen Triebe nicht zu beschädigen. Mulch aus Blattkompost oder Holzspänen stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals junger Pflanzen. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–Mai) oder im Herbst (September–Oktober); Containerpflanzen können während der gesamten Vegetationsperiode gepflanzt werden, wobei in den trockenen Monaten auf regelmäßiges Gießen zu achten ist. Für die Anzucht im Topf benötigt man einen tieferen Topf mit Drainage und gleichmäßig feuchter Erde. Im Winter wird der Topf oft gegen Frost isoliert. Die Frostresistenz ausgewachsener Horste ist hoch, sie liegt üblicherweise bei etwa −25 bis −30 °C, und Jungpflanzen gedeihen auch mit einer leichten Mulchschicht. Das Rohr-Pfeifengras ist meist frei von Krankheiten und Schädlingen, gelegentlich treten Nacktschnecken auf den austreibenden Blättern oder Fleckenbildung bei Staunässe auf. Die Abstände werden je nach Wuchs gewählt, üblicherweise 50–70 cm, bei höheren Kultivaren 70–90 cm, was etwa 2–4 Pflanzen pro m² entspricht.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 03.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Pfeifengras |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 120-140, 140-160, 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Molinia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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