Blaue Katzenminze Nepeta x faassenii
Artikelnummer: 2693 62415 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Blaue Katzenminze - eine ausdauernde, meist sterile Hybride, die in der niederländischen Baumschule J. H. Faassen entstand und in Gärten wegen ihrer langen Blütezeit und ihres ordentlichen, polsterförmigen Wuchses kultiviert wird. Sie gilt als Kreuzung aus Nepeta racemosa und Nepeta nepetella. Die Pflanze bildet eine verholzende Basis und dicht verzweigte, vierkantige Stängel, die zur Blüte meist 40–60 cm hoch werden, während die Breite des Horstes gewöhnlich bei etwa 60–90 cm liegt. Die Blätter sind graugrün, fein behaart, mit gekerbtem Rand und beim Zerreiben stark aromatisch. Von Mai bis September erscheinen luftige Ähren mit zweilippigen Blüten in blauvioletten Tönen, die Bienen, Hummeln und weiteren Bestäubern Pollen und Nektar bieten. Der Duft lockt mitunter Katzen an, die sich gern an den Pflanzen reiben. In der Komposition bildet sie einen weichen Übergang zwischen Rosen, Salbei, Lavendel, Schafgarben und Ziergräsern und wirkt dort wie ein ruhiger blauer Schleier, der die Farben verbindet. Aufgrund ihrer sterilen Herkunft verbreitet sie sich in der Regel nicht durch Selbstaussaat, der Bestand wächst vor allem durch Verdichtung des Horstes. In milden Wintern kann ein Teil des Laubs halbimmergrün bleiben, und die trockenen Blütenstände verleihen dem Beet auch nach der Saison Struktur. Die Blütenstiele eignen sich für leichte Gebinde, in denen sie Pastelltöne ebenso wie kräftige Farben betonen.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne in einem warmen, luftigen Mikroklima. Im Halbschatten vergeilen die Triebe und die Blüte lässt nach. Geeignet ist leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger Boden ohne winterliche Staunässe mit einem pH-Wert von etwa 6,0–8,0. Wässern ist nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit wichtig, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze Trockenheit gut. Eine mäßige Düngung im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Dünger genügt, Überdüngung mit Stickstoff fördert das Umfallen der Triebe. Gepflanzt wird von März bis Mai sowie im September und Oktober, Containerpflanzen können während der gesamten Saison gesetzt werden, bei konsequentem Gießen in trockenen Monaten. Am Ende des Winters wird der Horst auf 5–10 cm zurückgeschnitten. Mulch aus Kompost oder Kies stabilisiert die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Im Gefäß eignet sich ein tieferer Topf mit Abzugsloch und durchlässigem Substrat mit Sand- oder Kiesanteil, im Winter ist Schutz vor Vernässung wichtig. Die Frosthärte liegt etwa im Bereich von −20 bis −30 °C, in unseren Breiten überwintern die Horste meist ohne Abdeckung. Für Einsteiger empfiehlt sich ein luftiger Pflanzabstand von 35–45 cm, was etwa 5–8 Pflanzen pro m² entspricht. Häufigstes Problem ist Echter Mehltau in zu dichten Beständen oder bei Trockenstress, gelegentlich treten Blattläuse auf, in schwerem Boden kann Wurzelfäule entstehen.
Autor: Nikol | Revision: 2.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch N) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Lila |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Nepeta B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Nepeta B: CZ-4282 C: 26/FP/0091 D: PL |
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