Blaue Färberhülse 'Indigo Skies' Baptisia australis 'Indigo Skies'
Artikelnummer: 129037Produktdetailbeschreibung
Blaue Färberhülse 'Indigo Skies' - eine prachtvolle, ausdauernde Staude, die aus dem östlichen Nordamerika stammt, wo sie in lichten Wäldern, Gebüschen und an Präriestandorten mit Böden vorkommt, die nach Regen rasch abtrocknen. Der Gattungsname wird mit der Verwendung der Pflanzen als Indigo-Ersatz in Verbindung gebracht, da Blätter und Blüten Farbstoffe mit blauem Ton enthalten. Die Sorte 'Indigo Skies' bildet mit den Jahren einen festen, buschigen Horst von etwa 0,9–1,1 m Höhe und 0,7–0,9 m Breite, der seine Form gut hält. Die dreizähligen Blätter sind elliptisch, grün bis blaugrün und färben sich im Herbst häufig gelb. Die Pflanze wächst eher langsam und entfaltet ihre volle Wirkung meist innerhalb von 2–5 Jahren, bleibt dann jedoch viele Jahre am Standort. Im Mai und Juni erscheinen an kräftigen Stielen aufrechte, etwa 30–50 cm lange Blütentrauben in reinem Blau bis Tintenblau mit hellerem Schiffchen. Die Blüten sind bienenfreundlich und ohne ausgeprägten Duft, die Blütenstände eignen sich auch für den Schnitt. Nach der Blüte entwickeln sich aufgeblähte Hülsen, die bis zum Ende des Sommers grauschwarz nachdunkeln und dem Beet auch im Winter Struktur verleihen. Die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, im Halbschatten blüht sie weniger und der Horst kann stärker in die Höhe schießen. In offenen, windigen Lagen bewährt sich mitunter eine unauffällige Ringstütze, damit die blühenden Stiele aufrecht bleiben. Geeignet ist ein durchlässiger, mäßig nährstoffreicher Boden ohne anhaltende Staunässe, in schweren Tonböden empfehlen sich eine Drainageschicht und eine Beimischung von Kies. Günstig ist ein pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Im ersten Jahr nach der Pflanzung bewährt sich regelmäßigeres Gießen, später ist die Pflanze dank ihrer tieferen Wurzeln trockenheitsverträglich. Eine Jungpflanze der Färberhülse bildet in der ersten Saison oft vor allem Wurzeln und erreicht ihre volle Größe nach und nach im Laufe einiger Jahre. Die Düngung erfolgt sparsam, zu viel Stickstoff fördert das Laub auf Kosten der Blüte, meist genügen Kompost und Mulch. Verblühte Stiele können wegen der Hülsen stehen bleiben oder nach der Blüte eingekürzt werden. Abgestorbene Stiele werden Ende des Winters oder zeitig im Frühjahr entfernt. Der Horst wird ungern umgepflanzt, da er eine Pfahlwurzel bildet, und bleibt viele Jahre am Standort. Im Vergleich zur Vielblättrigen Lupine ist er weniger anfällig für Pilzkrankheiten, und Schnecken zeigen meist weniger Interesse. Gepflanzt wird von März bis Mai oder von September bis Oktober. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 60–70 cm, was etwa 2–3 Pflanzen pro m² entspricht. Im Gefäß erfolgt die Kultur in einem tieferen Topf mit Drainage und sehr durchlässigem Substrat. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist ein etablierter Horst bis -34 °C frosthart, ein Winterschutz ist in der Regel nicht erforderlich. An Schädlingen können Blattläuse an jungen Trieben auftreten, in feuchteren Sommern vereinzelt Echter Mehltau. Die Blüten eignen sich für den Schnitt, die Hülsen für Trockensträuße.
Autor: Nikol | Revision: 19.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch B) |
|---|---|
| EAN: | 2284900441981 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Blau |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Baptisia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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