Blassgelber Klee Trifolium ochroleucum
Artikelnummer: 135849Produktdetailbeschreibung
Blassgelber Klee - eine ausdauernde Art aus der Familie der Hülsenfrüchtler, verbreitet von Europa bis Westasien und Nordwestafrika. In der Natur besiedelt sie trockene bis mäßig feuchte Wiesen, Weiden, Waldränder und Lichtungen, häufig auf basischem Untergrund. Die Pflanze bildet niedrige Horste mit kriechendem Rhizom und aufsteigenden Stängeln von etwa 20–40 cm Höhe. Die Blätter sind dreizählig, fein behaart und tragen elliptische Teilblättchen. Von Juni bis Juli erscheinen kugelige bis eiförmige Blütenköpfchen mit einem Durchmesser von etwa 2–3 cm, zunächst cremeweiß, später hellgelb. Die Blüten sind eine ergiebige Nektar- und Pollenquelle für Bienen und Hummeln, weshalb die Art in Naturgärten, Wiesenansaaten und auf extensiven Flächen Verwendung findet. Als Hülsenfrüchtler bindet sie in Symbiose mit Knöllchenbakterien Luftstickstoff und trägt so zur Bodenfruchtbarkeit artenreicher Pflanzengemeinschaften bei. Im Garten wirkt sie unaufdringlich, setzt jedoch einen hellen, cremegelben Akzent, der neben silbrigem Laub und feinen Gräsern gut zur Geltung kommt. Die Blütenköpfchen behalten auch nach der Blüte ihre Form und können in Trockengestecken als natürliche Struktur dienen. Gut kombinieren lässt sie sich mit Thymian, Salbei, niedrigen Federgräsern oder Schafgarbe.
Anbau: Am besten eignet sich ein vollsonniger Standort, in wärmeren Lagen wird auch leichter Halbschatten vertragen. Der Boden sollte durchlässig, lehmig-sandig bis steinig und eher nährstoffarm mit höherem Kalkgehalt sein, anhaltende Staunässe mindert die Vitalität. Der optimale pH-Wert liegt etwa zwischen 6,5 und 8,0. Pflanzung oder Aussaat erfolgen unter mitteleuropäischen Bedingungen in der Regel von April bis Juni, gegebenenfalls auch im Spätsommer, bei einem Herbsttermin wurzeln die Pflanzen früher ein. Gegossen wird nur bis zum Anwachsen, eingewachsene Horste vertragen Trockenheit recht gut. Eine Düngung ist meist nicht nötig, auf zu nährstoffreichen Böden kann der Bestand auseinanderfallen. Nach der Blüte kann der Bestand zurückgeschnitten werden, um eine dichtere Wuchsform und ein gepflegteres Erscheinungsbild zu fördern. Die Frosthärte eingewachsener Pflanzen liegt unter Gartenbedingungen meist bei etwa -25 °C. In Staudenpflanzungen rechnet man mit etwa 9–12 Pflanzen pro m² bei einem Pflanzabstand von 25–30 cm. Bei der Anlage aus Saatgut werden die Samen flach ausgesät und bis zum Auflaufen leicht feucht gehalten, die Keimung erfolgt bei Temperaturen um 18–20 °C rasch. Auf schwereren Böden hilft eine Beimischung von Kies oder grobem Sand ins Pflanzloch. Die häufigsten Probleme sind Schnecken an Jungpflanzen sowie Echter Mehltau bei langer Trockenheit und zu dichtem Stand, anhaltende Nässe kann zu Wurzelfäule führen.
Autor: Kristýna | Revision: 20.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schneeball (Viburnum) |
|---|---|
| EAN: | 2284900505140 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Trifolium B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL |
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