Blasses Zimbelkraut 'Alba' Cymbalaria pallida 'Alba'
Artikelnummer: 2611Produktdetailbeschreibung
Blasses Zimbelkraut 'Alba' - niedrige Staude, die aus den Gebirgsregionen Mittelitaliens stammt, wo sie in höheren Lagen steinige Schutthalden, Felsbänder und Spalten besiedelt. Die Sorte 'Alba' bringt einen helleren Akzent in diese Art. Die kriechenden, fein verzweigten Triebe füllen Unebenheiten zwischen Steinen rasch aus und bilden einen geschlossenen, 5–10 cm hohen Teppich, der sich allmählich auf 30–50 cm Breite ausdehnt. Die Blätter sind klein, rundlich nierenförmig bis flach gelappt, von weichem Grün und feiner, fast moosartiger Textur, der Bestand ist halbimmergrün. Von Juni bis September erscheinen über dem Laub kleine, zweilippige Blüten in reinem Weiß mit gelbem Schlund und kurzem Sporn, ohne ausgeprägten Duft. Die Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht, nach der Blüte können sich kleine Samenkapseln bilden, deren Samen sich – ähnlich wie beim verwandten Mauer-Zimbelkraut – häufig in Mauerfugen ansiedeln. Die Pflanze eignet sich für Pflaster- und Trittsteinfugen, Trockenmauern, Tröge, Steingärten sowie als Unterpflanzung von Sträuchern, wo sich das Weiß deutlich vor dunklem Hintergrund abzeichnet. In Pflanzkombinationen harmoniert sie mit trockenheitsliebenden Fetthennen, Steinbrech und Heiligenkraut, im feuchteren Halbschatten auch mit Purpurglöckchen, Funkien oder niedrigen Farnen.
Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne bis Halbschatten, in leichterem, durchlässigem Boden mit Beimischung von Kies oder Steinsplitt. In heißen Lagen bewährt sich Halbschatten, da die feinen Wurzeln in flachen Fugen schneller austrocknen und der Bestand dann an Kompaktheit verliert. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,5–8,0 bei guter Drainage, anhaltende Staunässe im Winter erhöht das Fäulnisrisiko. Gegossen werden muss vor allem nach der Pflanzung sowie bei Trockenheit in Gefäßen, eine mäßige Düngung im Frühjahr genügt, etwa mit Kompost oder einer schwachen Gabe Staudendünger. Gepflanzt wird von März bis Oktober, in Fugen empfiehlt sich ein Kiessubstrat, das Feuchtigkeit hält und zugleich überschüssiges Wasser rasch ableitet. Der Pflanzabstand beträgt etwa 25–35 cm, je nach gewünschter Geschwindigkeit des Zusammenwachsens rund 7–16 Stk pro m². Die Blüte erstreckt sich in der Regel von Juni bis September. Die Frosthärte wird in mitteleuropäischen Gärten mit etwa -23 °C angegeben, in freistehenden Gefäßen ist der Schutz der Wurzeln vor Durchfrieren und Vernässung entscheidend. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, im Frühjahr werden üblicherweise vertrocknete Teile entfernt und überlange Triebe eingekürzt, sofern sie in Wege hineinwachsen. Die Art bleibt meist frei von nennenswerten Krankheiten und Schädlingen, problematisch sind eher schwere, dauerhaft nasse Böden und im dichten Bestand stellenweise Schnecken. Die Vermehrung erfolgt meist durch Teilung und Umsetzen bewurzelter Triebe im Frühjahr oder im Spätsommer, die Selbstaussaat lässt sich durch Ausreißen der Jungpflanzen leicht lenken.
Autor: Nikol | Revision: 23.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch C) |
|---|---|
| EAN: | 2284900245268 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cymbalaria B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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