Bitterwurz 'Elise' Lewisia cotyledon 'Elise'
Artikelnummer: 131206Produktdetailbeschreibung
Bitterwurz 'Elise' - geht auf die Gruppe der sogenannten Cotyledon-Hybriden zurück, die aus dem Westen Nordamerikas stammen, wo Bitterwurz-Arten Felsvorsprünge und Spalten mit raschem Wasserabzug besiedeln. Die Sorte wird mit der Fleuroselect Gold Medal ausgezeichnet, Züchter ist Floragran. Die Pflanze bildet ein niedriges, immergrünes Polster aus dunkelgrünen, fleischigen, spatelförmigen Blättern. Aus den Rosetten wachsen kräftige Stiele, die von Mai bis September offene Blütenstände mit Einzelblüten von etwa 1,5–2,5 cm tragen, in Tönen von Rosa, Lachs, Orange, Gelb und Weiß, oft mit feiner Aderung. Die Blüten duften kaum, sind aber attraktiv für Bienen und Schmetterlinge. In der Gestaltung passt sie in Steingärten, Kiesbeete und Gefäße, wo sie neben Fetthennen, Hauswurz, niedrigen Schwingeln und Frühjahrszwiebelblumen zur Geltung kommt. Ausgewachsen erreicht sie meist 10–15 cm Höhe und 15–20 cm Breite, die Rosetten bleiben auch ohne Rückschnitt kompakt. Geschätzt wird die Sorte zudem für den früheren Blühbeginn ohne ausgeprägte Vernalisation, was sich vor allem bei jungen Pflanzen in Gefäßen zeigt.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen eignet sich am besten volle Sonne und ein vor Winternässe geschützter Standort. Entscheidend ist eine hervorragende Drainage, ideal ist ein Kiessubstrat oder eine erhöhte Steingartenpartie, wo der Wurzelhals trocken bleibt. Der geeignete pH-Wert liegt eher im sauren bis schwach sauren Bereich um 5–6, in der Praxis gedeiht die Pflanze auch in leicht saurem bis neutralem Boden, sofern dieser nicht schwer und vernässt ist. Gegossen wird sparsam, in Gefäßen erst nach dem Abtrocknen, Staunässe führt zu Wurzelhalsfäule. Die Düngung bleibt niedrig bis mäßig, zu viel Stickstoff fördert weichen Wuchs. Gepflanzt wird von März bis Oktober im Abstand von 20–25 cm, was etwa 16–25 Stk pro m² entspricht. Die Frosthärte liegt bei etwa −25 °C, in kälteren Lagen ist ein Winterschutz gegen Regen wichtiger als gegen Frost, etwa ein Glasdach oder das Abdecken des Wurzelhalses mit grobem Kies. Als Schädlinge können Schnecken und Blattläuse auftreten, bei anhaltender Feuchtigkeit zeigt sich Wurzelhalsfäule. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, lediglich verblühte Stiele und gegebenenfalls beschädigte Blätter werden entfernt. Für die Kultur im Gefäß bewähren sich Terrakottatöpfe mit hohem Mineralanteil und Drainageschicht, da sie nach Regen schneller abtrocknen. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Abtrennen von Seitenrosetten, wobei die Pfahlwurzel möglichst wenig gestört wird. In schwerer Gartenerde empfiehlt sich eine Beimischung von grobem Sand und Kies sowie die Pflanzung an einer leicht erhöhten Stelle, damit kein Wasser am Wurzelhals steht.
Autor: Kristýna | Revision: 30.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | 2284900463280 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß, Bernstein, Orange, Lachs |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lewisia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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