Bitterorange 'Castello Mutazione' Citrus aurantium 'Castello Mutazione'

Artikelnummer: 133096
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Eine schöne Kombination aus dekorativen, panaschierten Blättern und essbaren Früchten für die Zubereitung in der Küche. Die italienische Bigarade, entstanden aus einer Mutation im historischen Garten von Castello, bildet im Kübel einen dichten Baum von etwa 1,5–2 m Höhe mit fein gezeichneten grün-gelb-grauen Blättern. Im Frühling blüht sie mit weißen, stark duftenden Blüten und im Winter reifen die orangen Früchte, die sich für Marmeladen, kandierte Schalen und zur Aromatisierung von Getränken eignen.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Bitterorange 'Castello Mutazione' – eine panaschierte Sorte der Bitterorange, bekannt als Zier- und Nutzform der Pomeranze aus dem italienischen Garten Castello, wo sie als spontane Mutation beschrieben wurde. Die Grundart Citrus × aurantium entstand durch die Kreuzung von Pomelo und Mandarine und gehört seit Jahrhunderten zu den klassischen Zitrusfrüchten der Orangerien im Mittelmeerraum. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bildet sie im Kübel einen mittelstark wachsenden, dichten Baum, der etwa 1,5–2 m hoch und 1–1,5 m breit wird. Die Zweige tragen kurze Dornen, die Rinde ist bräunlich und glatt. Das auffälligste Merkmal sind die länglich-ovalen bis eng elliptischen Blätter von bis zu ca. 18 cm Länge, mit grünem Grund und unregelmäßiger gelb-grauer Panaschierung. Die Blattstiele sind auffällig geflügelt, etwa 1–2 cm breit, wodurch die Blätter plastisch wirken und die Krone eine feine, fast aquarellartige Zeichnung erhält. Als immergrüne Zitruspflanze bleibt sie auch außerhalb der Fruchtzeit dekorativ. Im Frühjahr, meist im April und Mai, erscheinen in den Blattachseln weiße, wachsartige Blüten einzeln oder in kleinen Gruppen, mit dem typischen Zitrusduft, der an Neroliöl aus Bitterorangen erinnert. Die Früchte sind klein bis mittelgroß, kugelförmig, mit einer gröberen, leuchtend orangen Schale und einer deutlich aromatischen Schale. Das Fruchtfleisch ist orange, saftig, deutlich sauer mit einer milderen Bitterkeit, die an Grapefruit erinnert, während die Schale deutlich bitter bleibt. In Kübeln reifen die Früchte unter unseren Bedingungen meist von November bis Februar und können längere Zeit an der Pflanze verbleiben. Sie werden in der Küche zur Herstellung von Marmeladen, kandierten Schalen, zur Aromatisierung von Tees und Likören verwendet. Bitterorangen werden wegen ihres Vitamin-C-Gehalts und einer Reihe von Pflanzenstoffen, die in der Lebensmittelindustrie und der traditionellen Kräuterheilkunde verwendet werden, geschätzt.

Anbau: Orangenbäume gedeihen an einem sehr hellen Standort in warmer, windgeschützter Lage, wo die Krone ohne Zugluft gut ausreifen und die Früchte sich gut ausfärben. Das Substrat sollte luftig und gut durchlässig sein, mit einem pH-Wert von 6,0–6,5 und einem höheren Kaliumanteil für einen ausgewogenen Geschmack. Bewährt hat sich eine Mischung für Zitruspflanzen oder eine eigene Mischung aus etwa 40 % feinem Torf oder Kokosfasern, 30 % reifem Kompost und 30 % mineralischer Komponente zur Drainage, wie z. B. Perlit, Bims oder grober Quarzsand der Körnung 2–4 mm. Die Bewässerung erfolgt gleichmäßig, zwischen den einzelnen Gaben trocknet die Oberfläche leicht ab. Ständige Staunässe erhöht das Risiko von Phytophthora („Wasserfäule“). Von Frühling bis Ende Sommer wird ein Dünger für Zitruspflanzen verwendet, im Mai und Juni wird ein erhöhter Kaliumanteil und eine kontinuierliche Ergänzung von Mikroelementen, insbesondere Eisen, Mangan und Zink, empfohlen. Der Schnitt erfolgt nach der Ernte, überkreuzende und verdichtende Triebe werden entfernt und die helle Mitte der Krone wird erhalten. In Behältern mit einem Volumen von 30–50 Litern bildet sich ein stabiler Fruchtansatz, das Umtopfen nach etwa zwei Jahren in einen etwas größeren Behälter fördert die Vitalität der Wurzeln. Vor den ersten Frösten wird sie in einen hellen Flur oder Wintergarten mit einer Temperatur von 5–10 °C verlegt, wo die Bewässerung reduziert und eine gute Luftzirkulation aufrechterhalten wird. Die Überwinterung bewährt sich am Fenster in einer hellen Garage mit Tageslicht, auf einer kalten Veranda oder in einem unbeheizten Gewächshaus mit einer Temperatur über 0 °C. Orangenbäume sind selbstbestäubend, aber bei wiederholter Blüte in der Wohnung kann ein leichtes Vibrieren der Äste oder eine natürliche Luftbewegung die Fruchtbildung verbessern.

Autor: Kristýna | Überarbeitet: 25.11.2025

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zitruspflanzen
EAN: 2284900480355
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 140-160, 160-180, 180-200
Blütenfarbe: Weiß
Blattfarbe: Grün, Bunt
Blütezeit: Mai, April
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/
Fruchtfarbe: Orange
Ernte-/Reifedatum: November, Januar, Dezember, Februar
Dornigkeit: Weniger Dornen
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Citrus B: CZ-4282 C: 26/FP/0005 D: CZ

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