Bitteresche Picrasma quassioides

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Leuchtendes Herbstlaub und kleine Früchte von Rot bis Schwarz, dornenlos. Picrasma quassioides ist ein laubabwerfender Baum von 10–15 m Höhe und etwa 6–8 m Breite, mit gefiederten Blättern ähnlich dem Götterbaum, aber ohne dessen invasives Verhalten. Von Mai bis Juni trägt sie unauffällige grünlich-gelbe Blüten in Rispen, im Herbst reifen kleine Steinfrüchte, die von Rot nach Schwarz übergehen. Sie bevorzugt Sonne bis Halbschatten und tiefgründigen, nährstoffreichen, durchlässigen Boden, der leicht sauer bis neutral ist. Unter tschechischen Bedingungen ist sie in der Regel bis etwa -20 °C frosthart und verträgt auch städtische Umgebungen.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Bitterholzbaum - ein laubabwerfender Baum aus der Familie der Bitterholzgewächse, der vom Himalaya bis in die gemäßigten Zonen Ostasiens (China, Korea, Japan) stammt. In der Natur wächst er in Wäldern und an deren Rändern, oft in tieferen, feuchteren Böden. Im Garten bildet der Baum normalerweise eine Höhe von 10–15 m und eine Breite von etwa 6–8 m mit einer gut geformten Krone aus. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, 15–40 cm lang, bestehend aus 7–15 Fiederblättchen mit unregelmäßig gesägtem Rand, und können beim Zerreiben leicht aromatisch duften. Von Mai bis Juni erscheinen Rispen von kleinen, grünen bis gelbgrünen Blüten, die nicht auffällig sind, aber kleine Bestäuber anziehen. Nach der Blüte bilden sich kleine Steinfrüchte, die zuerst rot sind und bei der Reifung um die Wende von September und Oktober dunkel bis schwarz werden. Das Herbstlaub färbt sich gelb, orange bis rötlich. Rinde und Holz sind deutlich bitter, in traditioneller Anwendung wurden daraus bittere Extrakte und Farbstoffe zubereitet, in moderner Praxis wird auch die Nutzung von Stoffen wie Quassinoide in Pflanzenschutzmitteln erwähnt. In der Komposition harmoniert er gut mit Ahornen, Eschen, Viburnen und Hartriegeln, wo das zusammengesetzte Blatt eine feine Textur erzeugt.

Anbau: Für den Anbau in der Tschechischen Republik bewährt sich ein Standort in voller Sonne bis Halbschatten, idealerweise windgeschützt, um winterliches Austrocknen zu begrenzen. Am besten ist ein tiefgründiger, humoser und nährstoffreicher Boden, stets leicht feucht, aber gut durchlässig, etwa pH 6,0–7,5. Langfristige Staunässe und extreme Trockenheit können sich durch schwächeres Wachstum und vorzeitiges Vergilben der Blätter äußern, nach dem Einwurzeln verträgt der Baum jedoch auch kürzere Trockenperioden. Die Pflanzung erfolgt üblicherweise von März bis Mai oder von September bis November. Bei Solitärpflanzungen wird ein Platz von mindestens 6–8 m Breite gelassen, bei Reihenpflanzungen wird der Abstand zwischen den Bäumen auf etwa 5–7 m gewählt. Die Düngung erfolgt eher organisch, mit Kompost oder einem langsam löslichen Dünger im Frühjahr, damit die Zuwächse gut ausreifen. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht notwendig, ein eventuelles Auslichten der Krone erfolgt im Winter oder im frühen Frühjahr. Die Frosthärte wird in europäischen Quellen mit etwa -20 °C angegeben, in geschützten Lagen auch etwas darunter. Junge Pflanzen sollten vor Kahlfrösten mit Mulch und Windschutz geschützt werden. Krankheiten und Schädlinge können Blattläuse oder Blattflecken sein, meist nur bei Stress durch Boden und Feuchtigkeit. Im Gegensatz zum Götterbaum (Ailanthus altissima) bildet er keine üppigen Wurzelausläufer und verhält sich normalerweise nicht invasiv, was die langfristige Pflege erleichtert. In städtischen Pflanzungen verträgt er verschmutzte Luft, sofern der Wurzelraum nicht verdichtet ist. Die Kultur im Kübel ist nur in jungen Jahren möglich und erfordert regelmäßige Bewässerung und Winterschutz des Wurzelballens.

Autor: Kristýna | Revision: 20.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Produkte
EAN: 2284900504624
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 1000 und mehr
Blattfarbe: Grün, Rot, Orange
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picrasma B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL

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