Biegsame Kiefer 'Piute' Pinus flexilis 'Piute'
Artikelnummer: 101507Detaillierte Produktbeschreibung
Stieleiche 'Piute' - eine attraktive und Zwergform, die aus einer Bergart stammt, die im westlichen Nordamerika verbreitet ist, wo sie an trockenen, felsigen Hängen und windigen Graten wächst. Die Sorte 'Piute' stellt eine Zwerggartenform mit langsamem Wachstum und dichtem Habitus dar, die den Charakter von Bergwaldungen in kompaktem Maßstab in mitteleuropäische Gärten bringt. Unter den Bedingungen der Tschechischen Republik bildet sie in den ersten Jahrzehnten hauptsächlich eine breit buschige Form, zehnjährige Pflanzen erreichen normalerweise etwa 0,6–0,8 m, im Erwachsenenalter wird mit einer Höhe von etwa 1–1,5 m und einer ähnlichen Breite gerechnet. Der Habitus ist flach kugelförmig bis breit kegelförmig, langfristig dicht und ohne Notwendigkeit eines Formschnitts. Die Äste sind mitteldick, biegsam und widerstehen gut der Schneelast. Die Nadeln sind zu fünft in Büscheln angeordnet, fein, etwa 5–8 cm lang, matt blaugrün mit einem silbrigen Streifen auf der Unterseite, der der Krone einen leicht dunstigen, weichen Ausdruck verleiht, der für die Stieleiche typisch ist. Bei Berührung duften die Nadeln leicht nach Harz, was sich besonders an warmen Sommertagen bemerkbar macht. Der Baum ist immergrün und bietet das ganze Jahr über eine ausgeprägte Struktur. Im Winter zeichnet sich die grau-braune, später rissige Rinde an älteren Ästen und am Stamm aus. Die Sorte 'Piute' wird als niedrige Solitärpflanze in Schotter- und Heidegärten, an trockenen Hängen, im Vordergrund höherer Nadelbäume und in kleineren Vorgärten eingesetzt, wo sie sich gut mit Heidekraut, Zwergwacholder, Berberitzen und feinen Grasbüscheln kombinieren lässt.
Biegsame Kiefer - Pinus flexilis ist eine immergrüne Art, die ursprünglich aus den nordamerikanischen Rocky Mountains stammt, wo sie natürlich in subalpinen Wäldern wächst, oft an der Waldgrenze. Dieses robuste Gehölz zeichnet sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen die wechselnden Bedingungen des mitteleuropäischen Klimas aus. Der ausgewachsene Baum kann eine Höhe von 20 bis 30 m erreichen und zeichnet sich durch eine kegelförmige bis unregelmäßige Krone mit waagerecht abstehenden Ästen und fein behaarten Trieben aus, die mit der Zeit eine glatte Oberfläche annehmen. Die Rinde des Baumes hat eine graue Farbe, die im Laufe der Zeit rotbraun wird und tiefe Furchen entwickelt. Die Nadeln sind zu fünft in Büscheln angeordnet und haben eine Länge von 3 bis 7 cm mit glatten Rändern. Sie zeichnen sich durch eine dunkelgrüne Färbung mit einem auffälligen silberblauen Schimmer aus, was dem Baum ein elegantes Aussehen verleiht. Die junge Krone ist schmal kegelförmig, verändert sich aber mit dem Alter zu einer eiförmigen Form. Sie bevorzugt feuchte Felsenhänge in Bergregionen in Höhenlagen von 1.000 bis 3.500 m, wo sie sehr langsam wächst, insbesondere Individuen aus hochalpinen Lagen. Für optimales Wachstum benötigt sie einen leichten, durchlässigen lehmig-sandigen Boden mit einem leicht sauren pH-Wert und eine konstante, aber mäßige Feuchtigkeit. Sie gedeiht am besten an gut besonnten Standorten, wo sie nicht windgefährdet ist. Dank ihrer geringen Standortansprüche und ihrer Widerstandsfähigkeit gegen die europäischen klimatischen Bedingungen ist die biegsame Kiefer eine wertvolle Ergänzung für Sammlungen von Gebirgspflanzen und kann auch in unseren Garten- und Parkanlagen erfolgreich kultiviert werden.
Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 29.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | 2284900346323 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 120-140 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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