Berglorbeer 'Sterntaler' Kalmia 'Sterntaler'
Artikelnummer: 119354 8885804 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Berglorbeer, Kalmie 'Sterntaler' - ein immergrüner Kultivar der breitblättrigen Berglorbeer, eines nordamerikanischen Moorstrauchs aus der Familie der Heidekrautgewächse. Es handelt sich um eine Kreuzung der Sorten 'Mitternacht' und 'Ginkona', die in Deutschland gezüchtet wurde. Der Name Sterntaler bezieht sich auf die sternförmige Zeichnung in der Blüte sowie auf das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm. Die Pflanze bildet einen dichten, kompakten bis leicht aufrechten Strauch, der im ausgewachsenen Zustand eine Höhe und Breite von etwa 0,8–1,3 m erreicht. Die Blätter sind ledrig, elliptisch, dunkelgrün und glänzend, verbleiben das ganze Jahr über am Strauch und bilden einen ruhigen Hintergrund für die auffälligen Blüten. Die Knospen sind heller und öffnen sich Ende Mai und Juni zu schalenförmigen Blüten von weißer Farbe mit dunkelweinroter bis rotbrauner innerer Zeichnung. In der Mitte der Blüte bildet sich ein ausgeprägtes, mehrzackiges sternförmiges Muster, das dem Kultivar ein unverwechselbares, sehr feines und dennoch kontrastreiches Aussehen verleiht. Die Blüten sind in reichen endständigen Dolden gruppiert und wirken beim vollen Aufblühen sehr festlich. Der Kultivar eignet sich für kleinere Heidegärten, für den Vordergrund von säureliebenden Beeten, für Kübel und als Solitärgehölz in der Nähe einer Terrasse oder eines Gartenwegs. Er lässt sich gut mit Rhododendren, Azaleen, Pieris, Skimmien, Leucothoe, Farnen oder Funkien kombinieren. Die Pflanze ist bienenfreundlich und gleichzeitig beim Verzehr giftig.
Anbau: Für den Anbau von Kalmien ist ein saurer, humoser und gut durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 4–5,5 wichtig. Auf schweren, staunassen oder kalkhaltigen Böden leiden sie unter Chlorosen und Wurzeltod, daher werden die Sträucher in ein vorbereitetes Pflanzloch, das mit einer Mischung aus Torf, Lauberde und gröberer Rinde gefüllt ist, gepflanzt. Der Standort sollte halbschattig bis lichter Schatten sein, mit Schutz vor der scharfen Mittagssonne und austrocknenden Winterwinden. Die Bodenoberfläche sollte mit Mulch bedeckt werden, der Temperaturschwankungen begrenzt und dabei hilft, eine gleichmäßige Feuchtigkeit zu erhalten. Die Bewässerung ist regelmäßig, besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Sommerhitze. Es empfiehlt sich weiches Wasser ohne hohen Kalziumgehalt. Gedüngt wird sparsam mit Spezialdüngern für Rhododendren, üblicherweise einmal im Frühjahr und eventuell leicht nach der Blüte. Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht erforderlich, nach der Blüte werden nur vertrocknete Blütenstände und schwache oder beschädigte Zweige entfernt. Die Sträucher werden im Frühjahr oder Anfang Herbst mit einem Abstand von etwa 0,8–1,0 m gepflanzt, damit sie Raum für die allmähliche Ausbreitung haben. Die Frostbeständigkeit liegt unter unseren Bedingungen bei etwa −25 °C, junge Pflanzen schätzen daher einen geschützten Standort und eine winterliche Mulchung um den Wurzelhals, in sehr kalten oder windigen Lagen auch eine winterliche Beschattung mit Reisig. Bei Einhaltung der Boden- und Feuchtigkeitsansprüche belohnt die Kalmie mit regelmäßiger Blüte und immergrünem Laub, das über viele Jahre hinweg Heidegarten- und Halbschattenpartien des Gartens ergänzt.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 09.04.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kalmia |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Kalmia B: CZ-4282 C: 25/FP/0007 D: CZ |
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