Berglorbeer 'Firecracker' Kalmia latifolia 'Firecracker'
Artikelnummer: 133576Produktdetailbeschreibung
Berglorbeer 'Firecracker' - Die Sorte zählt zu den immergrünen Moorbeetsträuchern und stammt ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas, wo sie in sauren, humosen Wäldern, an Hängen und an den Rändern von Mooren wächst. 'Firecracker' wurde mit Blick auf einen kompakteren Wuchs und kontrastreiche Blüten gezüchtet, die auch in kleineren Pflanzungen gut zur Geltung kommen. In unseren Breiten bildet sie dichte, von unten verzweigte Sträucher von etwa 1–1,2 m Höhe und rund 0,8–1 m Breite. Die Zweige tragen ledrige, länglich-elliptische Blätter von etwa 4–8 cm Länge, oberseits dunkelgrün und glänzend, unterseits heller. Die Blätter verbleiben mehrere Jahre an den Zweigen, sodass der Strauch auch im Winter voll und grün wirkt. Im späten Frühjahr, meist von Ende Mai bis Juni, bilden sich an den Enden der jüngeren Triebe flach ausgebreitete, doldentraubige Blütenstände von etwa 8–12 cm Breite. Sie bestehen aus zahlreichen roten bis weinroten, schalenförmigen Knospen, die sich nach und nach zu sternförmigen Blüten mit rund 2–3 cm Durchmesser öffnen. Die Krone ist überwiegend weiß bis zartrosa, oft mit hellerer Mitte und kräftigerer Färbung am Rand, wodurch der gesamte Blütenstand im Halbschatten wie feine farbige Spitze wirkt. Die Blüte dauert je nach Verlauf des Frühjahrs in der Regel bis Ende Juni. Der Berglorbeer ist ein reines Ziergehölz. Blätter und Kapseln sind nicht essbar und enthalten giftige Stoffe, daher wird er in der Gartengestaltung vorzugsweise für dekorative Heidepartien, zwischen Rhododendren und Azaleen, unter lichte Kiefernkronen oder als kleiner Solitär im Vorgarten gewählt. In größeren Kübeln kommt er auf halbschattigen Terrassen zur Geltung, wo er ganzjährig grüne Struktur und einen blühenden Akzent im Frühjahr bietet.
Anbau: Für den Anbau des Berglorbeers ist ein saurer, humoser und gut durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 4–5,5 entscheidend. Auf schweren, staunassen oder kalkhaltigen Böden leidet er unter Chlorosen und dem Absterben der Wurzeln, daher erfolgt die Pflanzung in eine vorbereitete Grube, die mit einer Mischung aus Torf, Laubkompost und grober Rinde gefüllt wird. Der Standort sollte halbschattig bis licht schattig sein, mit Schutz vor greller Mittagssonne und austrocknendem Winterwind. Es empfiehlt sich, die Bodenoberfläche zu mulchen, da dies Temperaturschwankungen mindert und eine gleichmäßige Feuchtigkeit erhält. Gegossen wird regelmäßig, vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und bei sommerlicher Hitze, geeignet ist weiches, kalkarmes Wasser. Die Düngung erfolgt sparsam mit Rhododendrondünger, in der Regel einmal im Frühjahr und gegebenenfalls leicht nach der Blüte. Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht nötig, nach der Blüte werden lediglich verwelkte Blütenstände sowie schwache oder beschädigte Zweige entfernt. Gepflanzt wird im Frühjahr oder zu Beginn des Herbstes mit einem Abstand von etwa 0,8–1,0 m, damit die Sträucher Raum zur allmählichen Ausbreitung haben. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Sorte bis etwa −25 °C frosthart. Junge Pflanzen danken daher einen geschützten Standort und eine Wintermulchschicht um den Wurzelhals, in sehr kalten oder windigen Lagen auch eine Winterschattierung mit Nadelreisig. Werden die Ansprüche an Boden und Feuchtigkeit erfüllt, belohnt der Berglorbeer mit regelmäßiger Blüte und immergrünem Laub, das Heide- und Halbschattenpartien des Gartens über viele Jahre bereichert.Autor: Nikol | Revision: 9.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kalmien (Berglorbeer) |
|---|---|
| EAN: | 2284900482380 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 100-120 |
| Blütenfarbe: | Rot |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Kalmia B: CZ-4282 C: 26/FP/0013 D: PL |
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