Bergkiefer 'Winzig' Pinus mugo 'Winzig'
Artikelnummer: 118790 899103 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Zwergkiefer 'Winzig' <\/strong>- gehört zu den Miniaturen, die durch Selektion aus sogenannten Hexenbesen, also natürlich verkümmerten Mutationen, entstanden sind. Sie bildet einen sehr dichten, niedrigen Strauch mit flachkugeligem bis kissenförmigem Habitus, der im Erwachsenenalter etwa 0,4–0,6 m hoch und 0,6–0,9 m breit wird. Die Nadeln wachsen paarweise, sind dunkelgrün und auffallend kurz (üblicherweise 1–2 cm), sodass der Bewuchs auch im Winter fein strukturiert wirkt. Die Blüten sind unscheinbar, im Frühling erscheinen die Pollenzapfen und an reifen Pflanzen bilden sich später kleine braune Zapfen. Dank ihres langsamen Wachstums behält die Sorte ihre kompakte Form langfristig bei und eignet sich als immergrüner Akzent für Steingärten, Heidegärten, Kiesbeete und Gefäße auf der Terrasse. Sie passt gut zu Heidekraut, Fetthennen, niedrigem Gras und Steinen, wo der Kontrast zwischen Nadeln und mineralischem Mulch zur Geltung kommt. Die Art Pinus mugo stammt aus den subalpinen Zonen der europäischen Gebirge, wo sie auf Geröll und Felsen wächst und Wind sowie Wetterkapriolen standhält. So behauptet sich die Sorte auch an exponierten Stellen im Garten als immergrünes Gerüst der Pflanzung. In kleineren Kompositionen fungiert sie als „Kissen“ zwischen Stauden und Steinen und erhält die Struktur des Beetes auch außerhalb der Saison.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher spärlichem Wuchs, ohne Hauptwurzel. Er erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze vor, oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren. Oft hat er bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst er dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst er oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl er für gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dafür sorgen lange Wurzeln, die auch unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden können. Außer stark kalkhaltigem Boden verträgt er jeden durchlässigen Boden. Vollständig winterhart, sehr zähe kleinere Bergkiefer, findet vielfältige Anwendung in Pflanzungen für Gärten und Stadtbegrünungen.
Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Nadeldichte erreichen sie an voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 22.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
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