Bergkiefer 'Wintersonne' Pinus mugo 'Winter Sun'
Artikelnummer: 70971 899108 9999361 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Zwergkiefer 'Wintersonne' - eine Zwergkiefer-Sorte, die für ihre deutliche Farbveränderung der Nadeln in der kalten Jahreszeit bekannt ist. Grüne Nadeln verfärben sich ab Herbst allmählich goldgelb und bilden im Winter einen hellen Akzent, der auch aus größerer Entfernung gut sichtbar ist; im Frühling kehrt er zu einem grün-goldenen Farbton zurück. Das Wachstum ist in der Regel kegelförmig bis halbkugelförmig, mit dichten Ästen und kurzen Trieben, die auch ohne häufiges Beschneiden eine kompakte Silhouette beibehalten. Sie hat keine Dornen, daher ist sie auch für Gärten mit Kindern und für Gehwege geeignet, wo ihr immergrüner Effekt geschätzt wird. Im Alter von zehn Jahren erreicht sie eine Breite von etwa 0,7 m und eine Höhe von 1,5 m, im vollen Erwachsenenalter liegt sie ungefähr im Bereich von 1,5–2 m × 0,8–1,2 m. Die Zapfen bilden sich unauffällig und sind nicht der Haupteffekt, dekorativ ist vor allem die Farbe und Textur der Nadeln im Kontrast zu Schnee und dunklen Wänden. Die Sorte wird als Solitär an Eingängen, in Vorgärten und in Kiesbeeten eingesetzt, wo die regelmäßige Form zur Geltung kommt, im Steingarten ergänzt sie Steine und niedrige Stauden. In Kompositionen lässt sie sich gut mit dunkelblättrigen Gehölzen, wie Berberitzen und Spieren, sowie mit Trockenstauden kombinieren, in naturnäher gestalteten Pflanzungen mit Heidekraut, Preiselbeeren und Heidelbeeren. Anfangs wächst sie relativ schnell, mit dem Alter verlangsamt sich das Wachstum.
Latschenkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher lockerem, buschigem Wuchs, ohne Pfahlwurzel. Sie wächst auf eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren vor. Oft hat sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die Wasser auch unter ungünstigsten Bedingungen finden. Abgesehen von stark kalkhaltigem Boden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Als vollständig winterharter und sehr widerstandsfähiger kleine Kiefer findet sie viele Anwendungen in der Gartengestaltung und der städtischen Begrünung.
Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 30.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 140-160, 60-80 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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