Bergkiefer 'Sunshine' Pinus Mugo 'Sunshine'
Artikelnummer: 8885579Detaillierte Produktbeschreibung
Zwergkiefer 'Sunshine' - eine Gebirgsart Mittel- und Südeuropas, angepasst an Wind, Schnee und karge, steinige Böden. Die Sorte ‘Sunshine’ wurde laut Züchterangaben 1992 in den Niederlanden entdeckt und wird für ihre hell gefärbten Frühlingszuwächse geschätzt. Der Habitus ist unregelmäßig buschig, breit ausgebreitet, ohne ausgeprägten Hauptstamm. Im Garten erreicht sie normalerweise eine Höhe von ca. 0,7–1 m und eine Breite von 1–1,8 m, der jährliche Zuwachs beträgt wenige Zentimeter. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, können leicht gedreht sein und bis zu 6–8 cm lang werden. Älteres Laub ist grün, neue Triebe im Frühjahr gehen ins Cremegelb bis Weißliche über, oft mit feiner Streifung. Der Kontrast zwischen jungen und reifen Nadeln erzeugt besonders von April bis Juni eine ausgeprägte Struktur. In Kompositionen wird sie als farblicher Akzent in Kiesbeeten, auf Felsen, Heidegärten und in Gefäßen eingesetzt, wo sie dunkelgrüne Wacholder und Zwergkoniferen gut ergänzt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die gelbe Farbe der jungen Triebe empfindlich auf Sonnenbrand im Frühjahr reagiert. Daher wird empfohlen, die Pflanze an geschützten und leicht beschatteten Standorten zu platzieren.
Latschenkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher lockerem, buschigem Wuchs, ohne Pfahlwurzel. Sie wächst auf eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren vor. Oft hat sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die Wasser auch unter ungünstigsten Bedingungen finden. Abgesehen von stark kalkhaltigem Boden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Als vollständig winterharter und sehr widerstandsfähiger kleine Kiefer findet sie viele Anwendungen in der Gartengestaltung und der städtischen Begrünung.
Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 22.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün, Hellgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter/Box |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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