Bergkiefer 'Starkl' Pinus mugo 'Starkl'

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Grün im Sommer, golden im Winter und ein flaches Polster zwischen Steinen. Pinus mugo 'Starkl' ist eine langsam wachsende Sorte der Bergkiefer mit jährlichen Zuwächsen von etwa 5 cm. Mit etwa 10 Jahren erreicht sie rund 0,7 m Höhe und 0,6–1,0 m Breite. Die Nadeln sind kurz, färben sich ab September goldgelb und vergrünen im Frühjahr wieder, im Winter ergänzen rote Knospen den Effekt. Geeignet für Heidegärten, Kiesflächen und Gefäße. In Gartenpflanzungen wird 'Starkl' häufig ähnlich wie die bekanntere 'Carstens' verwendet. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Bergkiefer 'Starkl' - natürlich verbreitet in der alpinen und subalpinen Stufe Europas, wo sie niedrige Bestände auf steinigen Hängen, Moränen und in Mooren bildet. Die Sorte 'Starkl' ist eine Zwergauslese, die als Selektion der österreichischen Baumschule Starkl in Frauenhofen gilt. Sie wächst langsam, niederliegend und bildet ein stark abgeflachtes, kugeliges Polster. Mit etwa 10 Jahren erreicht sie meist rund 0,7 m Höhe und 0,6–1,0 m Breite. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind fein und kurz, etwa 2 cm lang, und im Sommer grün. Ab dem Frühherbst färben sie sich allmählich goldgelb, diese Färbung hält über den Winter bis zum Ende des Frühjahrs an, danach vergrünt die Benadelung wieder. An den Triebspitzen sitzen auffällige rote Knospen, die die Struktur des Strauchs im Winter betonen. In Gartenpflanzungen wird 'Starkl' häufig ähnlich wie die bekanntere 'Carstens' verwendet, ihr Wuchs ist jedoch flacher und kompakter, sodass sie Beetränder und Zwischenräume zwischen Steinen gut ausfüllt.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie wird 1–2 m hoch und kommt überwiegend in Gebirgslagen oberhalb der Waldgrenze vor, in tieferen Lagen auch in Moor- und Hochmoorgebieten. Durch den ständigen Wind aus einer Richtung nimmt sie oft bizarre Formen an. Im Garten wächst sie dicht und gleichmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie häufig an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleine Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weiches Wachstum und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrockenheit und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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