Bergkiefer 'Saturn' Pinus mugo 'Saturn'

Artikelnummer: 8885578
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Die Sorte ‘Saturn’ gehört zu den Zwergformen der Bergkiefer mit sehr langsamem Wachstum und einem kompakten, flachkugeligen Wuchs. Unter unseren Bedingungen erreicht sie etwa 30 cm Höhe und 60 cm Breite, mit jährlichen Zuwächsen von 3–6 cm. Kürzere, steife, satt bis dunkelgrüne Nadeln wachsen zu zweit in Büscheln und bedecken die Zweige dicht, sodass der Strauch wie ein weiches grünes Kissen wirkt. Sie bildet kleine männliche und weibliche Zapfen, dekorativer ist jedoch die Gesamtform und die Textur der Nadeln. Sie eignet sich für Steingärten, Kies- und Heidegärten, für trockene Hänge und für Kübel.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Zwergkiefer 'Saturn' - die Sorte 'Saturn' gehört zu den Zwergformen mit sehr langsamem Wachstum und kompaktem, abgeflacht kugelförmigem Habitus. Unter unseren Bedingungen erreicht sie eine Höhe von ca. 30 cm und eine Breite von 60 cm, im höheren Alter kann sie die Krone langsam zur Seite erweitern. Die jährlichen Zuwächse liegen ungefähr zwischen 3 und 6 cm. Die Nadeln sind kürzer, steif, satt bis dunkelgrün, wachsen zu zweit in Büscheln und umhüllen die Zweige dicht, sodass der Strauch wie ein weiches grünes Kissen wirkt. Die Rinde älterer Zweige wird allmählich grau und reißt fein auf, was der Pflanze Charakter verleiht. Sie bildet kleine männliche und weibliche Zapfen, wobei die Gesamtform und Textur der Nadeln dekorativer wirkt als die Zapfen selbst. Dank seiner geringen Größe und dichten Verzweigung findet der Kultivar ‘Saturn’ Anwendung in Steingärten, Kies- und Heidegärten, an trockenen Hängen, in Vorgärten sowie in mittelgroßen Kübeln auf Terrassen. Er lässt sich gut mit niedrigen Stauden, Ziergräsern und anderen Zwergkoniferen kombinieren, zum Beispiel Wacholder oder anderen Kultivaren von Pinus mugo mit goldenen oder bläulichen Nadeln.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher spärlichem Wuchs, ohne Hauptwurzel. Er erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze vor, oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren. Oft hat er bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst er dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst er oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl er für gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dafür sorgen lange Wurzeln, die auch unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden können. Außer stark kalkhaltigem Boden verträgt er jeden durchlässigen Boden. Vollständig winterhart, sehr zähe kleinere Bergkiefer, findet vielfältige Anwendung in Pflanzungen für Gärten und Stadtbegrünungen.

Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 30.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 20-40
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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