Bergkiefer 'Ophir' Pinus mugo 'Ophir'

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Attraktiver kompakter Kultivar der Bergkiefer, der im Winter zitronengelbe Töne annimmt und seine Form ohne häufiges Beschneiden beibehält. Nach zehn Jahren ist er etwa 0,5–1,0 m hoch und wächst allmählich auf etwa 0,8–1,2 m bei einer Breite von 1,2–1,4 m heran. Er findet Verwendung in Kübeln, an trockenen Hängen und in Steingärten, wo er das immergrüne Gerüst der Bepflanzung bildet. Im Vergleich zur üblichen Bergkiefer vom Typ 'Pumilio' bleibt er niedriger und kompakter. Er gedeiht am besten in voller Sonne auf gut durchlässigem Boden; die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen beträgt bis zu −30 °C.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Zwergkiefer 'Ophir' - eine Zwergform der Bergkiefer, die in den Niederlanden selektiert wurde und seit den 1970er Jahren in der Literatur erwähnt wird. Die Art Pinus mugo stammt aus den Bergregionen Mittel- und Südeuropas, hauptsächlich aus den Alpen und Karpaten, wo sie auf windigen Hängen, Geröllfeldern und auf flachen, steinigen Böden wächst. 'Ophir' bildet einen flachkugelförmigen bis kissenförmigen Strauch mit dichter Verzweigung und abgeflachtem Gipfel, der auch für kleinere Gärten geeignet ist. Die Nadeln wachsen paarweise, sind 4–7 cm lang, im Frühling und Sommer sattgrün und gehen ab Ende des Sommers in gelbliche Töne über, die im Winter bei voller Sonne bis zu goldgelb intensiver werden. Im Garten erreicht sie eine Höhe von ca. 0,8–1,2 m und eine Breite von 1,2–1,4 m, die jährlichen Zuwächse liegen meist bei etwa 3–8 cm. Der Blütenstand ist unauffällig, die männlichen Blütenkätzchen erscheinen meist im Mai bis Juni und später bilden sich verholzte Zapfen von etwa 2–6 cm Länge. Beim Berühren der Nadeln entströmt ein harziger Duft. Der Kultivar bewährt sich als immergrüner Akzent für Steingärten, Heidegärten und Schotterbeete, er lässt sich gut mit Erikas, kriechenden Wacholderarten, Schwingeln und dunkelgrünen Nadelgehölzen kombinieren, wo die gelbe Winterfärbung zur Geltung kommt. Er wirkt auch gut in Gefäßen am Eingang oder auf der Terrasse und eignet sich dank seiner dichten Verzweigung auch für die Formung zu niedrigen Bonsais.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher spärlichem Wuchs, ohne Hauptwurzel. Er erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze vor, oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren. Oft hat er bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst er dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst er oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl er für gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dafür sorgen lange Wurzeln, die auch unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden können. Außer stark kalkhaltigem Boden verträgt er jeden durchlässigen Boden. Vollständig winterhart, sehr zähe kleinere Bergkiefer, findet vielfältige Anwendung in Pflanzungen für Gärten und Stadtbegrünungen.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 80-100, 100-120
Blattfarbe: Grün, Bernstein
Blütezeit: Mai, Juni
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Behälter oder Verpackung
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0027 D: CZ
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL
Plant Passport 3: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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