Bergkiefer 'Mini Mini' Pinus mugo 'Mini Mini'
Artikelnummer: 9999198Detaillierte Produktbeschreibung
Bergkiefer 'Mini Mini' - leitet sich von der Bergkiefer ab, die ursprünglich aus den Bergregionen Mittel- und Südeuropas stammt, wo sie an felsigen Hängen wächst, die Wind, Schnee und starker Sonne ausgesetzt sind. Die Sorte gehört zu den niedrigsten Formen der Bergkiefer und bildet einen sehr langsam wachsenden, kompakten Strauch mit einer kissenförmigen bis niedrig-kugelförmigen Krone. Unter unseren Bedingungen erreicht sie in 10 Jahren eine Höhe von etwa 0,15–0,25 m und eine Breite von 0,3–0,4 m, nach vielen Jahren normalerweise etwa 0,3–0,4 m Höhe und 0,4–0,6 m Breite. Die jährlichen Zuwächse liegen zwischen 1 und 2 cm, sodass der Strauch langfristig sehr platzsparend ist und normalerweise keinen Formschnitt benötigt. Die Triebe sind kurz und dicht verzweigt, was der Krone ein festes, zusammenhängendes Aussehen verleiht. Die Nadeln wachsen zu zweit in Büscheln, sind kurz, etwa 2–4 cm lang, mittel- bis dunkelgrün und oft leicht verdreht. Sie verbleiben mehrere Jahre an den Trieben, sodass die Pflanze auch im Winter nicht lichtdurchlässig wirkt. Die Zapfen erscheinen bei solch Zwergformen nur sporadisch, sind klein, eiförmig-kegelförmig und haben in Kompositionen hauptsächlich dekorative Bedeutung. Dank der Kombination aus sehr geringem Wuchs und dichtem Nadelwerk wird der Kultivar als kleine Solitärpflanze in Steingärten, Schotter- und Dachgärten, in Trögen, Schalen und kleinen Vorgärten eingesetzt.
Latschenkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher lockerem, buschigem Wuchs, ohne Pfahlwurzel. Sie wächst auf eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren vor. Oft hat sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die Wasser auch unter ungünstigsten Bedingungen finden. Abgesehen von stark kalkhaltigem Boden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Als vollständig winterharter und sehr widerstandsfähiger kleine Kiefer findet sie viele Anwendungen in der Gartengestaltung und der städtischen Begrünung.
Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 30.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | 2284900484629 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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