Bergkiefer 'Milky Way' Pinus mugo 'Milky Way'

Artikelnummer: 721946
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Die Sorte 'Milky Way' gehört zu den Zwergkiefern mit dichtem Wuchs und zweifarbigem Nadelwerk. Im Alter von 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von 0,4–0,6 m und eine Breite von 0,6–0,8 m, im Erwachsenenalter etwa 0,6–0,8 m × 0,8–1 m. Sie bildet einen niedrigen, kompakten Strauch mit einem kissenförmigen bis fast kugelförmigen Wuchs. Kurze Triebe tragen Büschel von zwei Nadeln, 2–4 cm lang, mittel- bis dunkelgrün mit cremeweißen Flecken an den jungen Spitzen. Die Nadeln bleiben mehrere Jahre erhalten, sodass der Strauch auch im Winter dicht belaubt ist. Zapfen erscheinen nur selten und haben hauptsächlich dekorative Bedeutung. Eignet sich als kleine Solitärpflanze für Steingärten, Heidegärten, Kiesbeete und Kübel.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Bergkiefer 'Milky Way' - eine schöne Sorte, die zu den Zwergformen mit dichter Verzweigung und fein panaschierten Nadeln gehört. Im Alter von 10 Jahren erreicht sie unter unseren Bedingungen eine Höhe von ca. 0,4–0,6 m und eine Breite von 0,6–0,8 m, im Erwachsenenalter eine Höhe von ca. 0,6–0,8 m und eine Breite von 0,8–1 m. Sie wächst als niedriger, kompakter Strauch mit einer kissenförmigen bis fast kugelförmigen Krone. Triebe sind kurz, dicht angeordnet und tragen Büschel von zwei Nadeln von etwa 2–4 cm Länge. Die Nadeln sind mittel- bis dunkelgrün mit cremeweißen Flecken und Streifen, am auffälligsten an den jungen Triebspitzen, sodass die Krone leicht aufgehellt wirkt, als wäre sie mit Licht bestreut. Die Nadeln verbleiben mehrere Jahre an den Zweigen und halten den Strauch auch im Winter voll. Zapfen erscheinen an Zwergpflanzen nur gelegentlich, sind klein, eiförmig-kegelförmig und haben in der Gartengestaltung hauptsächlich dekorative Bedeutung. Dank seines langsamen Wachstums, seiner festen Struktur und der zweifarbigen Nadeln eignet sich die Sorte 'Milky Way' als kleiner Solitär in Steingärten, Heide- und Kiesbeeten, in kleineren Vorgärten sowie in Kübeln auf Terrassen, wo sie Gräser, Heidekräuter und andere an Bergstandorte angepasste Nadelgehölze gut begleitet.

Latschenkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher lockerem, buschigem Wuchs, ohne Pfahlwurzel. Sie wächst auf eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren vor. Oft hat sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die Wasser auch unter ungünstigsten Bedingungen finden. Abgesehen von stark kalkhaltigem Boden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Als vollständig winterharter und sehr widerstandsfähiger kleine Kiefer findet sie viele Anwendungen in der Gartengestaltung und der städtischen Begrünung.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 30.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
EAN: 2284900301223
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 60-80
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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