Bergkiefer 'Matěj' Pinus mugo 'Matej'

Artikelnummer: 82944
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Die neuere tschechische Sorte 'Matěj' behält eine niedrige, flachkugelige Wuchsform und erreicht auch ohne Schnitt nach zwanzig Jahren etwa 60–80 cm. Die 15–20 mm langen Nadeln bilden ein dichtes, dunkelgrünes Polster für Steingärten, Heidegärten und die Topfkultur. Sie gedeiht an sonnigen Standorten in durchlässigem, eher sandig-lehmigem Boden, verträgt nach dem Anwachsen trockenere Perioden und ist gut frosthart. Die Sorte benötigt weniger Platz als die gewöhnliche Bergkiefer Pinus mugo subsp. mughus. Der Zuwachs beträgt etwa 4–6 cm pro Jahr.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Bergkiefer 'Matěj' - eine neuere Zwergkiefern-Sorte, die wegen ihres kompakten, flachkugeligen Wuchses ausgewählt wurde. Die Art Pinus mugo stammt aus den Bergregionen Mittel- und Südeuropas, wo sie auf windigen Graten, Schuttfeldern und steinigen Hängen mit kurzer Vegetationsperiode wächst. Nach zwanzig Jahren beträgt die Höhe etwa 60–80 cm. Im Garten bildet der Kultivar einen niedrigen, dicht verzweigten Strauch, der etwa 4–6 cm pro Jahr wächst und auch ohne häufiges Beschneiden lange Zeit gepflegt bleibt. Die etwa 15–20 mm langen Nadeln wachsen zu zweit in Büscheln, sind steif und wirken fein texturiert. Die Nadeln sind mittel- bis dunkelgrün und bleiben das ganze Jahr über erhalten, sodass die Pflanze auch im Winter für Stabilität in der Komposition sorgt. Im Mai bis Juni erscheinen unauffällige männliche Blütenzapfen und später kleine Zapfen, bei Zwergformen meist in geringerer Menge. Der Kultivar wird in Steingärten, Schotterbeeten, Heidegärten und in Kübeln auf Terrassen eingesetzt, wo er für sein langsames Wachstum und seine klare Form geschätzt wird. Kombinationen mit Heidekraut und Glockenheide, trockenheitsliebenden Stauden, Fetthennen, niedrigen Wacholderarten oder Bodendeckergehölzen sind vorteilhaft, die den alpinen Charakter der Pflanzung unterstreichen. Die Pflanze hat keine giftigen Teile, die Nadeln sind jedoch stachelig. Schön kommt sie zur Geltung, wenn sie zusammen mit kleineren Stauden- und Sträuchern gepflanzt wird, zum Beispiel in Trögen.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher spärlichem Wuchs, ohne Hauptwurzel. Er erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze vor, oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren. Oft hat er bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst er dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst er oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl er für gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dafür sorgen lange Wurzeln, die auch unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden können. Außer stark kalkhaltigem Boden verträgt er jeden durchlässigen Boden. Vollständig winterhart, sehr zähe kleinere Bergkiefer, findet vielfältige Anwendung in Pflanzungen für Gärten und Stadtbegrünungen.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
EAN: 2284900182563
Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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