Bergkiefer 'Jalubí' Pinus mugo 'Jalubí'

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Die schöne Sorte 'Jalubí' gehört zu den Kiefern, die den Garten auch im Winter hervorheben, wenn die Nadeln nach den ersten Frösten in leuchtend gelbe Töne übergehen. Sie wächst langsam und behält eine kompakte, aufrecht kissenförmige Gestalt, weshalb sie sich für Steingärten, Heidegärten und Terrassenbehälter eignet. Mit 10 Jahren ist sie etwa 0,6 × 0,6 m groß, im Erwachsenenalter breitet sie sich allmählich zu einem niedrigen Strauch aus. An einem sonnigen Standort färbt sie sich besser aus als gewöhnliche grüne Kiefern, ist frostbeständig und verträgt nach dem Anwurzeln auch trockenere Perioden.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kiefer 'Jalubí'ein Berg-Nadelstrauch aus Mittel- und Südeuropa, der natürlicherweise an windigen, felsigen Hängen und in der subalpinen Zone wächst. Die Sorte 'Jalubí' ist eine tschechische Selektion, die 1987 in den Handel kam. Sie zeichnet sich durch einen dichten, kompakten Wuchs und eine saisonale Veränderung der Nadelfarbe aus. Während der Vegetationsperiode sind die Nadeln frischgrün, zu zweit in Büscheln, etwa 3–5 cm lang. Nach den Herbstfrösten verfärben sie sich goldgelb und im Frühling kehren sie wieder zum Grün zurück. Das Wachstum ist langsam, die jährlichen Zuwächse liegen oft bei etwa 5–10 cm. Mit 10 Jahren erreicht sie normalerweise etwa 0,6 x 0,6 m, im ausgewachsenen Zustand kann sie jedoch allmählich etwa 1–2 m hoch werden und sich je nach Standort und Schnitt auf 2–2,5 m ausbreiten. Die Zapfen sind klein, eiförmig bis länglich, erscheinen unregelmäßig und können mehrere Saisons an der Pflanze verbleiben. In der Komposition wird 'Jalubí' als immergrüner Akzent zwischen Heidekraut, Zwergwacholder, niedrigen Ziergräsern und Stein eingesetzt, wo die winterlichen gelben Nadeln die Struktur des Beetes auch ohne Blüten hervorheben. Dank ihres niedrigen Wuchses eignet sie sich auch für Vorgärten und Kübel, wo sie die umliegende Bepflanzung nicht überragt.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher spärlichem Wuchs, ohne Hauptwurzel. Er erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze vor, oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren. Oft hat er bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst er dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst er oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl er für gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dafür sorgen lange Wurzeln, die auch unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden können. Außer stark kalkhaltigem Boden verträgt er jeden durchlässigen Boden. Vollständig winterhart, sehr zähe kleinere Bergkiefer, findet vielfältige Anwendung in Pflanzungen für Gärten und Stadtbegrünungen.

Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100, 100-120
Blattfarbe: Grün, Bernstein
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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