Bergkiefer 'Hnizdo' Pinus mugo 'Nizdo'

Artikelnummer: 70851
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Kompakter Nadelbaum stammt aus den Bergregionen Mittel- und Südeuropas, wo er niedrige Bestände an felsigen Hängen bildet. Die tschechische Kultivarsorte 'Hnizdo' entstand aus einem Hexenbesen an einer Unterart der Moor-Bergkiefer und wird in Gärten als dichte Form der Bergkiefer eingesetzt. Sie wächst als niedriger Strauch mit einer kugelförmigen bis halbkugelförmigen Krone. Mit 10 Jahren erreicht sie etwa 0,3 × 0,5 m, im Erwachsenenalter etwa 0,8–1 × 1–1,1 m. Kurze Nadeln in Büscheln zu je zwei sind 2–3 cm lang, sattgrün und bleiben mehrere Jahre an den Zweigen, sodass die Krone auch im Winter voll bleibt. Dank ihres kompakten Wuchses wird sie als Solitärpflanze in Steingärten und Schotterbeeten eingesetzt.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Bergkiefer 'Hnizdo' ein attraktiver Nadelbaum, der aus den Bergregionen Mittel- und Südeuropas stammt, wo er niedrige, oft mehrstämmige Bestände auf felsigen Hängen, Geröllhalden und alpinen Matten bildet, die Wind, Schnee und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. In feuchteren Moorböden findet die verwandte Unterart der Moor-Kiefer Verwendung, bezeichnet als Pinus mugo subsp. rotundata oder Pinus rotundata, typisch für extrem arme und saure Böden. Aus dieser Gruppe stammt auch der tschechische Kultivar 'Hnizdo', der aus einem auf der Unterart rotundata gefundenen Hexenbesen entstand und heute in der Literatur unter verschiedenen botanischen Namen geführt wird, praktisch aber als sehr kompakte Form der Bergkiefer auftritt. Er wächst als niedriger, dichter Strauch mit mehrstämmiger Krone, anfangs regelmäßig kugelförmig bis halbkugelförmig, später leicht kuppelförmig, ohne ausgeprägten Haupttrieb. Mit 10 Jahren erreicht er eine Höhe von ca. 0,3 m und eine Breite von 0,5 m, mit zwanzig Jahren etwa 0,6–0,8 m Höhe und 0,8–1 m Breite, im ausgewachsenen Zustand üblicherweise um 0,8–1 m Höhe und 1–1,1 m Breite. Die jährlichen Zuwächse liegen etwa zwischen 3 und 5 cm, sodass der Kultivar langfristig sehr platzsparend bleibt. Die Triebe sind kurz und dicht angeordnet, was zu einem festen, „polsterartigen“ Aussehen beiträgt. Die Nadeln wachsen zu zweit in Büscheln, sind gerade, steif, meist 2–3 cm lang und sattgrün bis dunkelgrün. Sie bleiben mehrere Jahre an den Zweigen, wodurch die Krone auch im Winter nicht lichter wirkt. Die Knospen sind braun mit einem feinen silbrigen Schimmer und verleihen der Krone aus der Nähe eine zarte Textur. Die Zapfen treten bei solch kleinen Pflanzen eher sporadisch auf, sind klein, eiförmig und erfüllen im Garten hauptsächlich eine dekorative Funktion. Dank seines kompakten Wuchses und der dunkelgrünen Nadeln eignet sich der Kultivar 'Hnizdo' als kleiner Solitär in Steingärten, Heidegärten und Schotterbeeten, in kleineren Vorgärten sowie in Kübeln auf Terrassen und Balkonen, wo er gut zu Gräsern, Heidekraut, Zwerg-Wacholder und anderen kleinen Nadelgehölzen passt.

Latschenkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher lockerem, buschigem Wuchs, ohne Pfahlwurzel. Sie wächst auf eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren vor. Oft hat sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die Wasser auch unter ungünstigsten Bedingungen finden. Abgesehen von stark kalkhaltigem Boden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Als vollständig winterharter und sehr widerstandsfähiger kleine Kiefer findet sie viele Anwendungen in der Gartengestaltung und der städtischen Begrünung.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 30.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 80-100
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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