Bergkiefer 'Heideperle' Pinus mugo 'Heideperle'
Artikelnummer: 720101 71061 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Zwergkiefer 'Heideperle' - ein Bergstrauch aus Europa, angepasst an Wind, Schnee und karge Böden im subalpinen Gürtel. Die Sorte 'Heideperle' gehört zu den sehr kompakten Selektionen, die einen ordentlichen, kugelförmigen bis kissenförmigen Strauch ohne ausgeprägten Haupttrieb bilden. Im Alter von zehn Jahren bewegt sie sich oft um 0,3–0,4 m, im ausgewachsenen Zustand erreicht sie normalerweise etwa 0,4–0,7 m in der Höhe und eine Breite von etwa 0,7 m, abhängig von Feuchtigkeit und Nährstoffversorgung. Die Nadeln sind kurz, in Büscheln zu zweit, gedrängt, grün mit einem leicht gräulichen Ton, im Frühjahr mit einem zart helleren Zuwachs, der die Struktur hervorhebt. Von Mai bis Juni erscheinen unauffällige männliche Blütenzapfen und später kleine Zapfen, die bei Reife braun sind und oft länger als eine Saison an den Zweigen verbleiben. Der harzige Duft entfaltet sich hauptsächlich beim Zerreiben der Nadeln, ansonsten wirkt die Sorte unauffällig und ruhig. 'Heideperle' kommt überall dort zum Einsatz, wo genaue Größe wichtig ist: als „grünes Kissen“ zwischen Steinen, im vorderen Teil des Beetes, am Rand eines Heidegartens oder in einem Topf am Eingang. Sie passt gut zu Sedum, Thymian, Lavendel, niedrigen Wacholderarten und veredelten Nadelbäumen auf Stamm, für die sie ein natürliches Fundament bildet.
Latschenkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher lockerem, buschigem Wuchs, ohne Pfahlwurzel. Sie wächst auf eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren vor. Oft hat sie bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die Wasser auch unter ungünstigsten Bedingungen finden. Abgesehen von stark kalkhaltigem Boden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Als vollständig winterharter und sehr widerstandsfähiger kleine Kiefer findet sie viele Anwendungen in der Gartengestaltung und der städtischen Begrünung.
Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 23.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 20-40 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
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