Bergkiefer 'Golden Glow' Pinus mugo 'Golden Glow'
Artikelnummer: 899085 70842 7043 9999354 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Bergkiefer 'Golden Glow' – Die Sorte 'Golden Glow' gehört zu den Zwergformen, die im Winter gelb sind. Sie wurde in den ersten zehn Jahren des 21. Jahrhunderts in Großbritannien auf den Markt gebracht und hat sich allmählich in europäischen Baumschulen und Gärten verbreitet. Unter unseren Bedingungen erreicht sie in 10 Jahren eine Höhe von ca. 0,8–1 m und eine Breite von 0,8–1 m, im Erwachsenenalter normalerweise etwa 0,8–1,3 m Höhe und 1–1,5 m Breite, je nach Standort und Boden. Sie bildet dichte, anfangs fast kugelförmige, später leicht kuppelförmige Sträucher mit verkürzten, teilweise hervorstehenden Ästen. Die Zweige tragen Büschel von zwei Nadeln, die ca. 4–6 cm lang sind und im Frühling und Sommer grün bis gelbgrün sind. Ab Mitte Herbst nehmen die Nadeln allmählich leuchtend goldene Farbtöne an und bleiben so bis zum frühen Frühling. Aus der Nähe ist eine feine Abstufung von helleren und satteren Tönen um die Endknospen zu erkennen, was der Krone den Eindruck eines zart beleuchteten, warmen „Scheins“ inmitten des Wintergartens verleiht. Zapfen erscheinen an niedrigen Sträuchern nur vereinzelt und haben in der Gartengestaltung eher eine dekorativ Bedeutung. Dank ihres kompakten Wuchses und ihrer ausgeprägten Winterfarbe wird die 'Golden Glow' als kleine Solitärpflanze in Steingärten, Heide- und Schotterbeeten, Vorgärten sowie in Kübeln auf Terrassen verwendet, wo sie dunkelgrüne Nadelgehölze, Gräser und trockenheitsliebende Stauden gut begleitet.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher spärlichem Wuchs, ohne Hauptwurzel. Er erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze vor, oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren. Oft hat er bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst er dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst er oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl er für gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dafür sorgen lange Wurzeln, die auch unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden können. Außer stark kalkhaltigem Boden verträgt er jeden durchlässigen Boden. Vollständig winterhart, sehr zähe kleinere Bergkiefer, findet vielfältige Anwendung in Pflanzungen für Gärten und Stadtbegrünungen.
Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 30.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 120-140, 140-160, 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter oder Verpackung |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
| Plant Passport 3: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 4: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0121 D: PL |
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