Bergkiefer 'Dom' Pinus mugo 'Dom'
Artikelnummer: 70830Detaillierte Produktbeschreibung
Bergkiefer 'Dom' - ein langsam wachsender Kultivar der Bergkiefer, oft auch als Pinus uncinata 'Dom' bezeichnet, also aus Bergkiefern, die an Wind, Frost und magere, steinige Böden angepasst sind. Im Gegensatz zu typisch kriechenden Kiefern bildet sie eine breit kegelförmige bis niedrig pyramidale, sehr kompakte Wuchsform mit kurzen Internodien und regelmäßiger Verzweigung. Mit etwa 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von ca. 0,6 m und eine Breite von ca. 0,5 m, in den folgenden Jahren vergrößern sich die Maße langsam und die Krone bleibt dicht. Die Nadeln sind dicker, dunkelgrün, in Büscheln zu zweit, meist 3–5 cm lang und verbleiben mehrere Jahre an der Pflanze, so dass sie auch im Winter voll aussehen. Die Knospen sind harzig und im Frühjahr erscheinen kürzere „Kerzen“, die eine feine Formregulierung ohne Verlust des natürlichen Aussehens ermöglichen. Die Blüte ist unauffällig, die männlichen Zapfen sind im Frühjahr kurz gelb, später können sich kleine Zapfen bilden, die nach und nach reifen. Der Kultivar eignet sich als immergrüner Akzent für kleinere Gärten, Steingärten, Trockenmauern und moderne Schotterbeete, wo er die Komposition mit stabilem Grün verfeinert. Er lässt sich gut mit niedrigen Wacholdern, Heidekraut, Lavendel, Fetthennen und Ziergräsern kombinieren und bildet in Töpfen langfristig eine ansehnliche Form ohne aufwendiges Formen.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher spärlichem Wuchs, ohne Hauptwurzel. Er erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze vor, oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren. Oft hat er bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst er dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst er oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl er für gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dafür sorgen lange Wurzeln, die auch unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden können. Außer stark kalkhaltigem Boden verträgt er jeden durchlässigen Boden. Vollständig winterhart, sehr zähe kleinere Bergkiefer, findet vielfältige Anwendung in Pflanzungen für Gärten und Stadtbegrünungen.
Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 23.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900161711 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80 |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C5 |
| Form und Höhe: | 20-30 cm |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
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