Bergkiefer 'December Gold' Pinus mugo 'December Gold'
Artikelnummer: 70827 720132 8885627 899091 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Bergkiefer 'December Gold' - langsam wachsende Sorte der Bergkiefer, geschätzt für den jahreszeitlichen Farbwechsel ihrer Nadeln. Die Art Pinus mugo stammt aus den Gebirgsregionen Europas, wo sie auf steinigen Böden wächst und Wind sowie starke Temperaturschwankungen verträgt, was sich in einer hohen Zuverlässigkeit in mitteleuropäischen Gärten widerspiegelt. Die Sorte bildet einen kompakten, unregelmäßig kugeligen bis niedrig polsterförmigen Strauch mit kurzen Internodien. In der Gartenpraxis erreicht sie meist etwa 0,6–1,0 m Höhe und Breite, ältere Pflanzen können unter guten Bedingungen auch stärker in die Breite als in die Höhe wachsen. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind im Jahresverlauf grün bis gelbgrün und färben sich vom Herbst bis zum Winter in leuchtendere Gelbtöne, sodass sie als Lichtakzent zwischen Stauden und Gräsern wirken. Im Frühjahr kann eine kurze Phase „buttergelber“ Triebspitzen auftreten, später überwiegt ein goldgrüner Ton. Die Knospen sind harzig, im Frühjahr erscheinen die charakteristischen „Kerzen“, die sich behutsam einkürzen lassen, wenn ein noch dichterer Wuchs gewünscht ist. Die Blüte ist unauffällig, die männlichen Blütenzapfen sind kurzzeitig gelb, die kleinen Zapfen können mehrere Jahre an der Pflanze verbleiben und setzen ab dem Herbst braune Akzente. Die Sorte eignet sich als Solitär für kleinere Gärten, für Heide- und Steingärten, Kiesbeete sowie für Gefäße, wo sie ein immergrünes Volumen ohne aufwendige Pflege bildet.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelgehölz von meist strauchigem Wuchs ohne Pfahlwurzel. Sie erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt überwiegend in Gebirgsregionen oberhalb der Waldgrenze vor, gelegentlich auch in tieferen Lagen auf Mooren und Hochmooren. Häufig zeigt sie bizarre Formen, die durch beständigen einseitigen Wind entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst sie dicht und gleichmäßig und zählt zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst sie oft an felsigen, sandigen Standorten, obwohl sie für ein gesundes Wachstum ausreichend Wasser benötigt. Dazu dienen ihr lange Wurzeln, die selbst unter ungünstigsten Bedingungen Wasser erschließen. Mit Ausnahme stark kalkhaltiger Böden verträgt sie jeden durchlässigen Boden. Die vollständig winterharte, sehr zähe kleinere Kiefer findet vielfältige Verwendung in Gärten und im städtischen Grün.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ von Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schüttepilze und in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 23.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blütenfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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