Bergkiefer 'Cortina WB' Pinus mugo 'Cortina WB'

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Langsam wachsender Nadelbaum, eher von kugelförmiger, kompakter Wuchsform. Die Sorte 'Cortina WB' ist ein immergrüner Strauch, der eine niedrige, breitkugelige Wuchsform ohne aufwendige Pflege beibehält. Im Garten fungiert er als grüne Struktur zwischen Stauden und Steinen, im Kübel als widerstandsfähige Dominante. Er bevorzugt Sonne bis Halbschatten und durchlässige Böden, nach dem Einwurzeln verträgt er Trockenheit und Wind. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Sträucher liegt bei etwa -30 °C, im Kübel ist der Wurzelballen empfindlicher. Im Gegensatz zu sich schneller ausbreitenden Latschenkiefern-Typen bleibt er dichter.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Latschenkiefer 'Cortina WB' - stammt aus den Bergregionen Mittel- und Südeuropas, wo sie auf sonnigen felsigen Hängen, Geröllfeldern und in lichten Beständen oberhalb der Waldgrenze wächst. Der Kultivar 'Cortina WB' gehört zu den langsamer wachsenden Gartenauslesen mit breit kugeligem, kompaktem Wuchs. Die Nadeln sind steif, kurz bis mittellang, wachsen zu zweit in Büscheln und behalten das ganze Jahr über eine tiefgrüne Färbung. Im Frühjahr erscheinen unauffällige männliche Zapfen in gelbbraunen Tönen, später reifen eiförmige Zapfen von etwa 2–5 cm Länge, die von gelbbraun bis dunkelbraun gefärbt sind. Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Pinus mugo 'Cortina WB' normalerweise eine Höhe von etwa 1,5 m und eine Breite von ca. 3 m. In der Komposition wird sie als immergrünes Gerüst in Steingärten, Schotterbeeten und zwischen Stauden eingesetzt, passt gut zu Heidekraut, niedrigen Wacholderarten, Fetthennen und Ziergräsern. Dank ihrer dichten Verzweigung wirkt sie gepflegter als üblicherweise gepflanzte Latschenkiefernformen und macht auch in Kübeln am Eingang oder auf der Terrasse eine gute Figur. Meist kommt sie in niedrigen Pflanzungen am besten zur Geltung, wo die Textur der Nadeln und die regelmäßige Verzweigung sichtbar sind.

Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher spärlichem Wuchs, ohne Hauptwurzel. Er erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze vor, oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren. Oft hat er bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst er dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst er oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl er für gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dafür sorgen lange Wurzeln, die auch unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden können. Außer stark kalkhaltigem Boden verträgt er jeden durchlässigen Boden. Vollständig winterhart, sehr zähe kleinere Bergkiefer, findet vielfältige Anwendung in Pflanzungen für Gärten und Stadtbegrünungen.

Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Kristýna | Revision: 29.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 140-160
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, Juni
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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