Bergkiefer 'Carsten' Pinus mugo 'Carsten'
Artikelnummer: 70824 720131 70825 720252 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Zwergkiefer 'Carsten' - Die Zwergkiefer (Pinus mugo) stammt aus den Bergregionen Mittel- und Südeuropas, wo sie auf steinigen, ärmeren Hängen und in wind- und schneebedeckten alpinen Zwergstrauchgebieten wächst. Aus dieser widerstandsfähigen Art ist eine Reihe von Gartensorten entstanden, von denen 'Carsten' zu den auffälligen Winterformen mit goldgelben Nadeln gehört. Es handelt sich um einen Zwerg-Nadelbaum, der langsam wächst und in unseren Breitengraden in 10 Jahren eine Höhe und Breite von etwa 0,4–0,6 m erreicht, im Erwachsenenalter normalerweise etwa 0,6–1 m in der Höhe und 0,8–1,2 m in der Breite. Der Strauch bildet dichte, leicht abgeflachte Kugeln bis Polster mit kurzen, steifen Nadeln in Büscheln zu je zwei Stück, die etwa 3–5 cm lang sind. Im Frühling und Sommer sind die Nadeln mittel- bis tiefgrün, im Herbst beginnen sie sich in Gelbtöne zu verfärben und im Winter tragen sie eine intensiv goldgelbe Farbe, die bis zum frühen Frühling anhält. Dank dieses Farbrhythmus wirkt 'Carsten' als heller Akzent in einer ansonsten dunkleren Nadelbaumpflanzung und belebt im Winter Steingärten, Heidegärten, Schotterbeete und Gefäße am Hauseingang. Zapfen erscheinen an Zwergpflanzen nur sporadisch und haben eher eine dekorative Bedeutung.
Bergkiefer - Pinus mugo ist ein Nadelstrauch mit eher spärlichem Wuchs, ohne Hauptwurzel. Er erreicht eine Höhe von 1–2 m und kommt hauptsächlich in Bergregionen oberhalb der Waldgrenze vor, oder in tieferen Lagen auf Mooren oder Hochmooren. Oft hat er bizarre Formen, die durch ständigen Wind von einer Seite entstehen. Unter Gartenbedingungen wächst er dicht und regelmäßig und gehört zu den widerstandsfähigsten Gartenkiefern. In der Natur wächst er oft auf felsigen, sandigen Standorten, obwohl er für gesundes Wachstum viel Wasser benötigt. Dafür sorgen lange Wurzeln, die auch unter ungünstigsten Bedingungen Wasser finden können. Außer stark kalkhaltigem Boden verträgt er jeden durchlässigen Boden. Vollständig winterhart, sehr zähe kleinere Bergkiefer, findet vielfältige Anwendung in Pflanzungen für Gärten und Stadtbegrünungen.
Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 30.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blattfarbe: | Grün, Bernstein |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0037 D: PL |
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