Berg-Flockenblume Centaurea montana

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Die Berg-Flockenblume ist eine Staude der Bergwiesen Mittel- und Südeuropas. Sie wächst auf Bergwiesen und Waldlichtungen und bildet im Garten einen Horst, der sich innerhalb von 2–5 Jahren zu einem niedrigen Bestand verdichtet. Sie wird etwa 0,4–0,6 m hoch und 0,5–0,8 m breit und eignet sich daher für Gehölzränder und naturnahe Pflanzungen. Die grundständige Rosette trägt lanzettliche, graugrüne, fein filzige Blätter von 8–15 cm. Von Ende Mai bis Juli erscheinen an 30–60 cm hohen Stängeln einzelne Blütenkörbchen von 5–7 cm, tiefblau mit rosa-violetter Mitte. Sie ist bienenfreundlich, die Blüten eignen sich als Schnittblumen und duften nicht auffällig. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Berg-Flockenblume - eine Staude der Bergwiesen, Waldlichtungen und Gebüschränder Mittel- und Südeuropas, häufig aus kühleren Lagen mit höherer Luftfeuchtigkeit. Im Garten zeigt sie einen rhizombildenden, horstigen bis teppichartigen Wuchs, der sich innerhalb von 2–5 Jahren verdichtet und den Raum nach und nach ausfüllt. Ausgewachsen erreicht sie etwa 0,4–0,6 m Höhe und 0,5–0,8 m Breite, an einem guten Standort auch mehr, und eignet sich daher für Gehölzränder und naturnahe Pflanzungen. Die grundständige Rosette trägt lanzettliche Blätter von 8–15 cm, graugrün bis grün, oft fein filzig, am Stängel sitzend. Von Ende Mai bis Juli wachsen aufrechte, beblätterte Stängel von 30–60 cm Höhe, die einzelne Blütenkörbchen von 5–7 cm tragen. Die Randblüten sind tiefblau, die Mittelblüten rosa bis violett, die Hüllblätter besitzen auffällig gezähnte Anhängsel, und auch das verblühte Köpfchen bleibt dekorativ. Die Art ist bienenfreundlich und wird gern von Schmetterlingen besucht. Unter guten Bedingungen breitet sie sich über Rhizome aus, daher sollte ihre Breite bei der Planung berücksichtigt werden. Das Blau harmoniert gut mit Rosen, Storchschnabel, Salbei und Ziergräsern. Die Blüten eignen sich für den Schnitt und halten in der Vase mehrere Tage ihre Form, ein ausgeprägter Duft ist in der Regel nicht wahrnehmbar. In der Volksheilkunde wurden die Blüten der Flockenblumen traditionell für Aufgüsse und Umschläge verwendet, heute wird die Pflanze vor allem wegen ihrer Zierwirkung kultiviert.

Anbau: Bevorzugt werden volle Sonne und durchlässige, eher magere Böden mit Kiesanteil und neutraler bis leicht alkalischer Reaktion. In schweren Lehmböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet, da anhaltende Nässe im Winter schadet. Nach der Pflanzung wird gleichmäßige Feuchtigkeit gehalten, nach dem Einwurzeln werden trockenere Sommerphasen vertragen, und eine maßvolle Kompostgabe im Frühjahr genügt. Eine Mulchschicht aus Kies oder feinem Splitt unterdrückt Unkraut und hält die Rosette sauber. Das Entfernen verblühter Körbchen verlängert die Blüte und begrenzt die Selbstaussaat, die in warmen Lagen auftreten kann, werden die Blütenstände dagegen belassen, erhält man Material zum Trocknen. Im Frühjahr werden die trockenen Reste der Rosette entfernt, ältere Horste werden gegebenenfalls nach 3–4 Jahren geteilt, damit sie vital bleiben. In Gefäßen erfolgt die Kultur in einem tieferen Topf mit Drainage und mineralischem Substrat, gegossen wird dann regelmäßiger als im Freiland. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Pflanze bis etwa −34 °C frosthart und überwintert am besten an einem luftigen Platz ohne winterliche Staunässe. Gepflanzt wird von März bis Oktober, der übliche Pflanzabstand beträgt 40–50 cm, also etwa 4–6 Pflanzen pro m². An Krankheiten kann bei zu dichtem Bestand Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse an jungen Trieben, meist ohne nennenswerten Schaden.

Autor: Nikol | Revision: 21.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch C)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 40-60
Blütenfarbe: Blau
Blütezeit: Mai, Juni, Juli
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Centaurea B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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