Bereifte Brombeere GOLDEN VALE 'Wyego' Rubus cockburnianus GOLDEN VALE 'Wyego'

Artikelnummer: 72747
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Diese einzigartige und hochgeschätzte Sorte bildet einen dichten, ausladenden Strauch, der in der Vollreife in der Regel eine Höhe von 0,5 bis 1 Meter erreicht. Ihr auffälligstes Merkmal ist die leuchtend gelbe Blattfärbung, die im Garten einen starken Lichtakzent setzt und einen schönen Kontrast zu dunkleren Pflanzen in der Umgebung bildet. Die Pflanze blüht von Juni bis Juli mit kleinen weißen Blüten, die eher eine dezente Ergänzung darstellen. Die Sorte ist recht stark dornig und erfordert daher bei jeder Pflege einen vorsichtigen Umgang sowie das Tragen von stabilen Handschuhen. Die kleinen schwarzen Früchte sind nicht das Hauptziel der Kultivierung, da die Sorte primär auf ihren ästhetischen Wert gezüchtet wurde. In der Gartenarchitektur findet sie Verwendung als markantes Element im Vordergrund von Staudenbeeten, als niedrige Hecke oder als kontrastreicher Solitär.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Rubus calycinus GOLDEN VALE 'Wyego' – eine einzigartige und sehr geschätzte Sorte, die in Gärten vor allem wegen ihrer außergewöhnlichen Ziereffekte verwendet wird und daher zu den Kultivaren zählt. Diese Pflanze bildet einen dichten, ausladenden Strauch, der in der Vollreife gewöhnlich eine Höhe von 0,5 bis 1 Meter erreicht. Ihr markantestes Merkmal ist die leuchtend gelbe Färbung der Blätter, die im Laufe der Saison einen starken Lichtakzent im Garten setzt und einen hervorragenden Kontrast zu den dunkleren grünen Pflanzen in der Umgebung bildet. Die Pflanze blüht im Juni und Juli mit kleinen weißen Blüten, die eher unauffällig sind und als feine Ergänzung zu ihrem farbenprächtigen Laub dienen. Was die Dornigkeit betrifft, so ist dieser Kultivar recht stark dornig; seine Triebe sind mit scharfen Dornen bedeckt, die eine vorsichtige Handhabung erfordern. Bei jeglichen Pflegearbeiten oder beim Schnitt wird dringend empfohlen, feste Gartenhandschuhe zum Schutz der Hände zu tragen. Die Früchte dieses Kultivars sind klein und schwarz, aber da die Pflanze primär auf ihren ästhetischen Wert gezüchtet wurde, ist die Fruchtproduktion nicht das Hauptziel ihrer Kultivierung. In der Gartenarchitektur findet dieser Kultivar Anwendung als prägendes Element im Vordergrund von Staudenbeeten, als niedrige Hecke oder als kontrastreicher Solitär, wobei seine Pflege lediglich Respekt vor der dornigen Natur der Triebe erfordert.

Pflege: Sie gedeiht an einem vollsonnigen bis hellen halbschattigen Standort. Ausreichend Sonnenstrahlen sind absolut entscheidend für die intensive Färbung der dekorativen Ruten und fördern gleichzeitig die reiche Bildung kleiner Blüten und der anschließenden essbaren Früchte. Die Pflanze weist eine hohe Anpassungsfähigkeit auf, am besten geeignet sind jedoch geschützte Standorte, an denen die langen Triebe vor dem Abbrechen durch starken Wind geschützt sind. Der Boden sollte tiefgründig, humusreich, gut durchlässig und lehmig-sandig sein, mit der Fähigkeit, eine stabile Feuchtigkeit zu halten und einem pH-Wert von etwa 5,5–6,5. Völlig ungeeignet sind schwere, tonige, verschlämmende und dauerhaft übernässte Böden, in denen die Wurzeln unter Sauerstoffmangel leiden und faulen. Das Gießen ist besonders nach dem Pflanzen und in den ersten Wachstumsjahren wichtig, bis diese Sorte zuverlässig angewurzelt ist. Das Substrat sollte gleichmäßig leicht feucht bleiben. Ein ausgewachsener und gut eingewachsener Bestand zeigt bereits eine gute Trockenheitstoleranz, schätzt jedoch während der Fruchtbildungs- und Reifezeit im heißen Sommer eine reichliche zusätzliche Bewässerung. Die Düngung erfolgt im Frühjahr, idealerweise durch das Ausbringen einer Schicht reifen Komposts um die Basis des Strauches oder durch die Anwendung eines langsam löslichen organisch-mineralischen Düngers, was ein üppiges Wachstum neuer Ruten mit der deutlichsten Beschichtung gewährleistet. Der Schnitt ist ein Schlüsselfaktor für die Erhaltung eines attraktiven Erscheinungsbildes und einer hohen Fruchtproduktion. Da die jungen, einjährigen Ruten stets die intensivste silbrig-weiße Wachsbeschichtung aufweisen, wird im Vorfrühjahr (Februar–März) vor dem Austrieb ein radikaler Rückschnitt durchgeführt. Abgetragene und alte zweijährige Triebe werden knapp über dem Boden entfernt, während einjährige Triebe gekürzt werden können oder für den Wintereffekt weiterwachsen dürfen. Beim Umgang und beim Schnitt ist erhöhte Vorsicht geboten und es sollten feste Schutzhandschuhe verwendet werden, da die Triebe dicht mit Dornen besetzt sind. Das Pflanzen von containerisierten Setzlingen ist von März bis November möglich, wobei die besten Ergebnisse bei einer Pflanzung im Frühjahr oder frühen Herbst erzielt werden. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen ist unter unseren klimatischen Bedingungen auf einem sehr guten Niveau und hält Temperaturen von etwa -20 °C bis -24 °C problemlos stand. Der empfohlene Abstand zu anderen Gehölzen oder bei Gruppenpflanzungen beträgt 1,5–2 Meter, was dem Strauch ausreichend Raum für seinen natürlich rutenförmigen, bogenförmig überhängenden und weit ausladenden Habitus bietet. Die Kultur in Gefäßen ist langfristig aufgrund des starken Wachstums und des Platzbedarfs des Wurzelsystems nicht geeignet.

Mehr dazu: Anleitung zum Brombeeranbau

Autor: Kamila | Überarbeitung: 04.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Weitere Ziergehölze & Raritäten
EAN: 2284900159428
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 40-60 cm
Plant Passport: A: Rubus B: CZ-4282 C: 22/FP/0098 D: PL

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