Australisches Quellkraut Neopaxia australasica
Artikelnummer: 2689Produktdetailbeschreibung
Australisches Quellkraut - kriechende Rhizomstaude der Feuchtgebiete und Quellfluren der Gebirge Australiens und Neuseelands, in der Literatur auch als Montia australasica geführt. Sie bildet dünne, dem Boden aufliegende Triebe von etwa 20–30 cm Länge, die bei Nässe einwurzeln und sich zu dichten Matten verflechten. Der Bestand bleibt niedrig, meist 5–10 cm hoch, breitet sich jedoch deutlich stärker aus, je nach Platz und Wasserzufuhr oft auf 0,5–1 m. Die Blätter sind fleischig, schmal lanzettlich bis verkehrt eiförmig und an der Basis mit einer dünnen, häutigen Scheide versehen. Von Mai bis Juni öffnen sich zwischen den Blättern fünfzählige, weiße bis zartrosa Blüten von etwa 5–10 mm Größe, häufig mit feinem Duft. Nach der Blüte bilden sich kleine Kapseln mit glänzend schwarzen Samen, die sich über das Wasser verbreiten können. Daher breitet sich der Bestand in flachen Bereichen mitunter auch über die vorgesehene Fläche hinaus aus. In Pflanzungen wird er neben Binsen, niedrigen Seggen oder Primeln für feuchte Standorte eingesetzt, wo er einen ruhigen Übergang zwischen Wasserfläche und Bepflanzung schafft.
Anbau: Bevorzugt werden volle Sonne oder lichter Halbschatten, stets mit gleichbleibender Bodenfeuchte bis hin zu Nässe. Bewährt hat sich ein leichtes, durchlässiges, aber dauerhaft durchfeuchtetes Substrat mit einem Anteil an Sand und feinem Kies zur Belüftung der Wurzeln sowie mit Humus für eine stabile Feuchtigkeit. Ein pH-Wert von etwa 6,5–7,5 sagt der Pflanze zu. Die Pflanzung erfolgt von April bis September am Wasserrand, in Pflanzkörbe für Sumpfpflanzen oder in Fugen zwischen Steinen, die ein kühles Mikroklima halten. Abstände von etwa 30–35 cm entsprechen rund 7–9 Pflanzen pro m², bei Pflanzung in Reihen schließt sich der Bestand rasch. Die Düngung erfolgt sparsam, in der Saison genügt in der Regel eine schwache Gabe Dünger für Wasser- und Sumpfpflanzen. Häufigste Ursache für Misserfolge ist das Austrocknen des Wurzelraums, vor allem in Gefäßen, wo ein ständiger Wasserstand im Untersetzer hilft. Die Frosthärte ist gering, unter europäischen Bedingungen werden etwa -6 °C angegeben. Daher wird der Bestand im Winter in einen frostfreien Raum oder in ein kühles Gewächshaus mit Temperaturen über 0 °C gebracht. Während der Überwinterung wird nur mäßig feucht gehalten. Die Vermehrung gelingt leicht durch Teilung oder Abnahme bewurzelter Teile, im Frühjahr treibt der Bestand rasch aus den Ausläufern aus. An Schädlingen können Schnecken an jungen Trieben auftreten, in wärmeren Sommern auch Blattläuse. Förderlich sind ein luftiger Bestand und das Vermeiden einer Überhitzung des Gefäßes.
Autor: Nikol | Revision: 2.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch N) |
|---|---|
| EAN: | 2284900078019 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A:Neopaxia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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