Ausdauerndes Silberblatt - Lunaria rediviva Lunaria rediviva
Artikelnummer: 134709Detaillierte Produktbeschreibung
Mondviole - eine stattliche, langlebige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler, ursprünglich aus Mittel- und Südosteuropa. In der Natur ist sie an schattige bis halbschattige, dauerhaft mäßig feuchte Standorte in Bergwäldern, Schluchten und Geröllhängen gebunden, oft auf kalkhaltigerem Untergrund. Aus dem kriechenden Rhizom wachsen aufrechte Stängel mit großen, herzförmigen bis eiförmig-lanzettlichen, dunkelgrünen Blättern. Von Mai bis Juli trägt sie locker angeordnete Trauben von vierzähligen Blüten in zarten Lila- bis Lila-Weißtönen, die auffallend duften und von Bienen und Schmetterlingen besucht werden. Nach der Blüte entwickeln sich breit elliptische Schoten, deren Septum zu einer durchscheinenden, silbrigen Membran vertrocknet, die an Münzen erinnert. Gerade diese "Taler" gehören zu den traditionellen Materialien für Trockenbinderei und verlängern im Winter den dekorativen Effekt des Bestandes. Ausgewachsen erreicht sie meist 60–90 cm Höhe und 30–50 cm Breite, die volle Größe wird in 2–5 Jahren erreicht. In der Komposition wirkt die Mondviole als heller Akzent in Waldbeeten mit Funkien, Farnen, Christrosen, Lungenkräutern oder Frühlingszwiebelblumen, oder in naturnahen Pflanzungen, wo sie sich leicht aussamen kann. Die Blüten erscheinen abends intensiver, daher wirkt sie auch gut in der Nähe von Sitzplätzen im Halbschatten.
Anbau: Für den Anbau eignen sich Halbschatten bis Schatten, in kälteren Regionen auch Sonne bei ausreichender Feuchtigkeit. Der Boden ist am besten humos, nährstoffreich und durchlässig, konstant leicht feucht, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,8. Bei schweren Lehmböden wird die Drainage durch Zugabe von Kompost und gröberem Material verbessert, da Staunässe im Winter das Risiko von Wurzeltod erhöht. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, praktisch ist die Frühjahrs- oder Frühherbstpflanzung in den Boden mit Laubkompost. Für einen dichten Bestand wird etwa alle 35–45 cm gepflanzt, was etwa 5–7 Pflanzen pro m² entspricht. Die Bewässerung erfolgt hauptsächlich nach der Pflanzung und in trockenen Sommern regelmäßig, nach dem Einwurzeln verträgt sie kurzzeitige Trockenheit, blüht aber am besten in konstant feuchtem Boden. Eine leichte Düngung im Frühjahr reicht aus, ein Stickstoffüberschuss führt zu üppigerem Blattwerk auf Kosten der Blüten. Nach der Blüte werden manchmal die Schoten zur Dekoration belassen oder der Bestand wird durch Rückschnitt reduziert, um die Selbstaussaat zu verringern. Unter unseren Bedingungen ist die Pflanze bis ca. -25 °C frosthart, junge Pflanzen gedeihen mit einer leichten Winternabdeckung. An Krankheiten können typische Probleme von Kreuzblütlern auftreten, insbesondere Kohlhernie oder Weißrost, bei Staunässe auch Wurzelfäule. Die Schoten werden zum Trocknen meist ab September gesammelt, noch vor dem vollständigen Aufplatzen, und trocken und schattig aufgehängt. Nach den verfügbaren gärtnerischen Profilen wird keine Toxizität angegeben, dennoch werden die Früchte nicht als Nahrungsmittel verwendet.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 02.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | 2284900494208 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80 |
| Blütenfarbe: | Weiß, lila |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lunaria B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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