Asch-Weide 'Tricolor' Salix cinerea 'Tricolor'
Artikelnummer: 95879Detaillierte Produktbeschreibung
Grauweide 'Tricolor'- ein dekorativer Kultivar der Grauweide, der vor allem wegen seiner auffällig panaschierten Blätter und rötlichen jungen Triebe geschätzt wird. Die ursprüngliche Salix cinerea wächst in Europa und den angrenzenden gemäßigten Zonen auf feuchten Wiesen, in Mooren, an Flussufern und in Sumpfgebüschen. Der Kultivar bildet einen sommergrünen Strauch bis hin zu einem kleinen Baum mit einem kugeligen bis breit-abgerundeten Habitus. In Gärten erreicht er in der Regel eine Höhe von 2,5–4 m und eine Breite von 2,5–4 m; bei seltenerem Schnitt kann er kräftiger ausfallen. Der Hauptschmuck sind die Blätter, die eine grüne, cremeweiße, hellgelbe und rosa Zeichnung kombinieren. Die intensivsten Farben zeigen die jungen Frühjahrsaustriebe; später färben sich die Blätter teilweise grün, aber der bunte Effekt bleibt über die Saison hinweg sichtbar. Die Triebe sind rötlich bis rotbraun und bilden einen schönen Kontrast zum hellen Laub. Früh im Jahr, von März bis April, erscheinen vor oder während des Austriebs Kätzchen in grau- bis gelblichen Tönen. Der Kultivar besticht als Solitär am Wasser, auf Rasenflächen, in feuchteren Mischgruppen, als lockere Hecke oder in größeren Gärten mit natürlichem Charakter. Gut ergänzt wird er durch Hartriegel mit farbigen Trieben, Schneeball, Blutweiderich, Schwertlilien, Taglilien, Binsen und Ziergräsern. Junge Zweige können für saisonale Arrangements mit Blattwerk verwendet werden.
Kultivierung: Es wird ein Standort in voller Sonne bis Halbschatten gewählt. An einem helleren Standort ist die Blattzeichnung ausgeprägter; an heißen und trockenen Lagen benötigen die hellen Blattpartien jedoch ausreichend Bodenfeuchtigkeit. Der Boden sollte tiefgründig, humos, nährstoffreich, feucht bis nass sein, jedoch ohne dauerhaft stagnierendes Wasser an den Wurzeln. Ein geeigneter pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,5; die Pflanze verträgt schwach saure bis mäßig alkalische Böden. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. Für einen Solitär wird ein Platz von 3–4 m eingeplant, in einer lockeren Hecke 1,5–2 m, je nach gewünschter Dichte. In einer flächigen Gruppe wird 1 Pflanze pro 3–5 m² verwendet. Nach dem Pflanzen ist eine regelmäßige Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung wichtig; bei Trockenheit profitieren auch ältere Sträucher von zusätzlichem Wasser. Mulch aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die flachen Wurzeln. Der Rückschnitt wird gut vertragen. Die Pflanze verträgt den Schnitt gut. Für ausgeprägtere junge panaschierte Triebe wird ein jährlicher oder gelegentlicher tiefer Rückschnitt im frühen Frühjahr empfohlen; für einen natürlichen Solitär genügt ein Auslichtungsschnitt nach der Blüte oder im Vorfrühjahr. Rein grüne Triebe ohne Panaschierung werden an der Basis entfernt. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen erreicht etwa −25 bis −30 °C. Mögliche Probleme können Blattläuse, Gallwespen, Raupen, Schildläuse, Weidenrost, Blattfleckenkrankheiten, Mehltau, Krebsnekrosen sowie Astbruch nach schwerem Schneefall sein. Ungeeignet ist ein trockener Sandboden ohne Bewässerungsmöglichkeit.
Autor: Kristýna | Revision: 25.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weiden (Salix) |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900225314 |
| Verpackung: | Container C3 |
| Form und Höhe: | am Stämmchen, Höhe 100 cm |
| Plant Passport: | A: Salix B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL |
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