Arizona-Zypresse Cupressus arizonica
Artikelnummer: 8885454Detaillierte Produktbeschreibung
Arizona-Zypresse – oft auch als Hesperocyparis arizonica bezeichnet. Sie stammt aus dem Südwesten der USA und Nordmexikos, wo sie auf steinigen, gut durchlässigen Hängen und in Bergregionen bis zu 2000 m ü. d. M. wächst. Die Rinde ist graubraun, bei älteren Bäumen blättert sie in dünnen Schichten ab und gibt glattere, hellere Schichten frei. Unter unseren Bedingungen bildet er einen immergrünen Baum mit einer kegelförmigen bis breit säulenförmigen Krone, die im Erwachsenenalter etwa 20–25 m hoch und 6–10 m breit wird. Die schuppenförmigen Nadeln sind blaugrün bis graublau, nach dem Zerreiben aromatisch und treiben im Frühjahr in feineren, weicheren Zweigen aus. Bei älteren Pflanzen bilden sich kugelförmige, holzige Zapfen von 2–3 cm, die im Herbst reifen und über den Winter an den Zweigen verbleiben können. Die Art verträgt Rückschnitt und verdichtet gut, weshalb sie auch als geformte Hecke oder Windschutz verwendet wird, wo sie als Alternative zu Thujen in trockeneren Gebieten dienen kann. Er zeichnet sich durch Trockenheitsresistenz aus und verträgt kalkhaltigere Böden besser als viele andere Zypressen, weshalb er oft auch auf rekultivierten und ärmeren Standorten eingesetzt wird. Die Pflanze ist windbestäubt, Pollen können bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen, und das Harz hat einen typischen harzigen Duft.
Anbau: Der Standort wird in voller Sonne gewählt, idealerweise windgeschützt und in einem wärmeren Mikroklima, wo der Wind im Winter weniger austrocknet. Der Boden sollte durchlässig mit Drainage sein, eher trocken bis mäßig feucht, ohne lang anhaltende Staunässe, orientierungsgemäß pH 6,0–8,0. In schweren Lehmböden profitiert die Pflanzung an einem leicht erhöhten Standort und der Zusatz von Kies. Der Pflanzzeitpunkt ist Frühjahr und Herbst außerhalb der gefrorenen Erde, bei Containerpflanzen auch März–November unter Gewährleistung der Bewässerung. Die Bewässerung ist in den ersten 1–2 Jahren wichtig, danach ist die Art trockenheitsresistent, dennoch hilft bei lang anhaltender Sommertrockenheit eine tiefere Bewässerung alle 10–14 Tage. Die Düngung ist sparsam, im Frühjahr reicht Kompost oder ein langsam lösliches Nadelgehölzdünger. Rinden- oder Hackschnitzelmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln. Der Rückschnitt erfolgt vom späten Frühjahr bis zum Sommer, nur in grüne Teile, ein tiefer Eingriff ins alte, blattlose Holz treibt schlecht aus. Für Hecken wird ein Abstand von ca. 1,0–1,5 m empfohlen, für Windschutz und freie Reihen 2,5–4,0 m, Solitärpflanzen benötigen einen Abstand von mindestens 3–4 m. Die Blüte verläuft unauffällig, der Pollen wird in der Regel im Spätwinter und Frühjahr freigesetzt, die Zapfen reifen im Herbst. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen wird in der Praxis mit etwa −23 bis −25 °C angegeben, junge Pflanzen gedeihen mit Mulch und Bewässerung an frostfreien Tagen. Die Kultur im Kübel ist nur in einem großen Topf mit Drainage und winterlicher Isolierung des Topfes gegen Durchfrieren möglich. An Krankheiten können Wurzelfäule bei Staunässe und Zypressenkrebs (Seiridium) mit Asttrockenheit auftreten, an Schädlingen Borkenkäfer und Spinnmilben bei Trockenstress. Für Anfänger ist es entscheidend, im Winter und Frühjahr nicht zu viel zu gießen und Winterverbrennungen auf der Sonnenseite zu vermeiden.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 24.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Solitär-Nadelgehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900440120 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 2000 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cupressus B: CZ-4282 C: 25/FP/0021 D: IT |
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